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Augsburg 1777: Mozart und Augsburger Frauenzimmer

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Am Donnerstag, 16. Oktober, veranschaulicht Dr. Michael Friedrichs mit neuen Aspekten das Augsburg zu Lebzeiten W.A. Mozarts. Unter dem Titel „Augsburg 1777: Mozart und Augsburger Frauenzimmer“ trägt der Verlagslektor und Poetry-Slam-Autor vor, welche Frauen der junge Musiker traf oder hätte treffen können, als er am 11. Oktober ankam und sich bis zum 26. Oktober 1777 in Augsburg aufhielt. Die Veranstaltung im Mozarthaus beginnt um 19 Uhr, Karten kosten 8 Euro.

Mit dem befreundeten Orgelbauer Johann Andreas Stein sitzt Mozart 1777 im Cofféhaus – vielleicht in der Maximilianstraße? Im Dunst von Lampenqualm und Tabakrauch blickt Wolfgang Amadé durch’s Fenster: Wer kommt vorbei?

Im Bäslejahr soll es vorrangig um die Frage gehen, welche Tätigkeiten und Handlungsspielräume Frauen in der Mozartzeit hatten. Dass einige von ihnen Komponistinnen wurden, haben wir ja dieses Jahr bereits lernen können. Was taten sie sonst?

Dr. Michael Friedrichs wirft Fragen auf: Kommt eventuell Frau Brander von der Grottenau vorbei, die mitarbeitende Gattin des bedeutenden Mechanikers Georg Friedrich Brander? Oder lässt womöglich Madame Gignoux sich sehen, die Inhaberin der großen Cotton-Fabrique? Und was ist mit der Dichterin Sophie von LaRoche? Sie wohnt ja leider nicht mehr in Augsburg.

Der Vortrag findet am Donnerstag, 16. Oktober, ab 19 Uhr im Mozarthaus in der Frauentorstraße 30 statt. Karten zu 8 Euro gibt es vor Ort an der Abendkasse und bei der Regio Augsburg Tourismus GmbH unter der Telefonnummer 08 21/5 02 07-33.

Horst Thieme am 11. 10. 2008

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