<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kulturnetzwerk Augsburg &#187; Bildende Kunst</title>
	<atom:link href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/category/bildende-kunst/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org</link>
	<description>News aus der Augsburger Kultur</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 10:08:26 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>MODULAR 2010 &#8211; geballte Kreativität an 3 Tagen</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/modular-2010-geballte-kreativitat-an-3-tagen/</link>
		<comments>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/modular-2010-geballte-kreativitat-an-3-tagen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 17:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kochs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Modular]]></category>
		<category><![CDATA[poetry slam]]></category>
		<category><![CDATA[S'ensemble]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtjugendring]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Augsburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/?p=917</guid>
		<description><![CDATA[Augsburgs Jugendkulturfestival MODULAR geht in die zweite Runde und ist im vergangenen Jahr schnell gewachsen! Vom 15. &#8211; 17.4.2010 wird es 78 Veranstaltungen an 23 Orten geben. Das sind 18 Veranstaltungen mehr, als 2009. Dies bedeutet, dass das Festival noch breiter aufgestellt ist, als sein Vorgänger aus dem Vorjahr. Hier ein kleiner Einblick, ausführliche Informationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Augsburgs Jugendkulturfestival MODULAR geht in die zweite Runde und ist im vergangenen Jahr schnell gewachsen! Vom 15. &#8211; 17.4.2010 wird es 78 Veranstaltungen an 23 Orten geben. Das sind 18 Veranstaltungen mehr, als 2009. Dies bedeutet, dass das Festival noch breiter aufgestellt ist, als sein Vorgänger aus dem Vorjahr. Hier ein kleiner Einblick, ausführliche Informationen auf <a href="http://www.modularfestival.de">www.modularfestival.de</a></p>
<p><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Modular1.jpg"><img src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Modular1.jpg" alt="" width="900" height="154" /></a><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Modular.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Modular1.jpg"></a><span id="more-917"></span></p>
<p>Natürlich wird beim MODULAR auf Kontinuität gesetzt und bewährte Programmpunkte werden fortgeführt. So gab es auch 2010 wieder vorbereitende Workshops, die teilweise schon seit November 2009 laufen. Auch hier kann man einen positiven Trend erkennen: die Anzahl hat sich mehr als verdoppelt und die meisten Workshops sind ausgebucht! Auch in Sachen Programm gibt es Fortführungen von erfolgreichen Konzepten.</p>
<h3>10 Neue Songs, 6 junge Arrangeure und 3 neue Orte &#8211; Puppet on a String 2010</h3>
<p>So geht &#8220;<strong>Puppet on a String&#8221; &#8211; Das MODULAR Orchester</strong> in die zweite Runde &#8211; hier wird es 2010 wieder 10 eigens angefertigte Arrangements von jungen Augsburger Arrangeuren geben, die sich Musik aus der Augsburger Rock &#8211; &amp; Pop-Szene vorgenommen haben. Dieses Mal spielt dazu ein ganzes Jugendorchester mit 23 Mitgliedern. Auch in diesem Jahr gibt es nur 3 Aufführungen an 3 verschiedenen Orten. Hier besteht eine Kooperation mit dem Projekt &#8220;Mehr Musik!&#8221;, das eines der Arrangements bezahlt.</p>
<p><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Puppets2010.jpg"><img src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Puppets2010.jpg" alt="" width="700" height="350" /></a></p>
<p>Hier der Film zu den Proben von 2009:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=wfnJBiPDRwk">Die Proben zu Puppet on a String 2009</a></p>
<h3>Augsburgs größte &#8220;Schaumstoff-Schlägerei&#8221; &#8211; Die Big Battel</h3>
<p>Die &#8220;Big Battel&#8221; war alles in einem: Workshop, Kunstperformance, Spaß und Action im Boxring. Die vom Künstler &#8220;Mansch&#8221; initierte Aktion musste einfach weitergehen. Sie findet 2010 &#8211; natürlich wieder im Boxring am 16.4.2010 im Moritzsaal statt. Auch hier gibt es einen Film von 2009.<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=rHXQMnqY8DY">Die MODULAR BIG Battel 2009</a></p>
<h3>MODULAR-Fernsehturm auf dem Rathausplatz</h3>
<p>Ab Anfang April wird die Medieninstallation „MODULAR-Fernsehturm“ auf dem Rathausplatz auf originelle Art und Weise auf das Festival hinweisen. Die Macher von <a href="http://www.labbinaer.de" target="_blank">lab binaer</a> hatten schon 2009 mit der interaktiven Illumination der Fassade der Stadtmetzg für Furore gesorgt. 2010 werden 16 Monitore in einem verglasten Container scheinbar immer aktiver und lebendiger werden, je näher das Festival kommt. Neben Informationen zu den Veranstaltungen gibt es hier dann auch – während des Festivals – Livebilder von den Veranstaltungen zu sehen.</p>
<p><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Container-frontal-web.jpg"><img src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Container-frontal-web.jpg" alt="" width="600" height="338" /></a><br />
erste Visualisierung der Idee</p>
<p>Auch hier gibt es einen Film zur Installation von 2009.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=M6pTp8bp74I">Fassadenprojektion an der Stadtmetzg von 2009</a></p>
<h3>Jugendgeländelauf durch die Rote Torwall Anlage</h3>
<p>Das Wort &#8220;KuSpo&#8221; hätte sicherlich jeden lokalen Wettbewerb zum &#8220;Unwort des Jahres&#8221; gewonnen. Im Bereich der Jugendkulturen waren Sport und Kultur allerdings schon immer ein lockeres Nebeneinander gewohnt. Deswegen hat MODULAR 2010 auch für die Sportbegeisterten, ob aktiv als Teilnehmer oder passiv als Zuschauer, etwas zu bieten. Am Samstag um 15.00 Uhr startet am Willy-Brandt der Jugendgeländelauf die die Grünanlagen am Roten Tor. Die 45 Teams mit jeweils drei bis fünf Teilnehmern starten zeitversetzt und laufen zwei anspruchsvolle Runden bis sie nach 4,5 km wieder im Zielbereich am Willy-Brandt-Platz ankommen. Für den reibungslosen Ablauf sorgt das Team des Turnverein Augsburg (TVA) rund um Michael Reinhardt und Sven Herzog. Die beiden bringen gleich noch jede Menge Guides mit, so dass sich die Teams in den verwinkelten Ecken der Rote Torwall Anlagen nicht verlaufen. Im Start-und-Ziel-Bereich am Willy-Brandt-Platz befindet sich auch der Warm-Up-Bereich für die Teams und es steht dort eine Bühne von der aus die aktuellen Zwischenstände und die Zusammensetzung der Teams durchgesagt werden. Und wer als Nicht-Aktiver gerne zu Popcorn beim Sport greift, bekommt diese am Stand des CinemaxX. Gegen 19.00 Uhr, je nachdem wann die letzten Teams von der Strecke zurückkommen, findet auf der Bühne die Siegerehrung statt. Die Gewinner bekommen ihre Preise von zwei Spielern des AEV überreicht. Bei schlechtem Wetter wird die Siegerehrung ins CinemaxX verlegt.</p>
<p><span style="color: #000000">Der </span>Zulauf von Schüler ist gut und wir hoffen auf gutes Wetter, wie 2009.</p>
<h3>Audiovisuelle Kunst im Höhmannhaus</h3>
<p>Die Neue Galerie im Höhmannhaus in der Maxstraße ist innerhalb der Städtischen Kunstsammlungen das Forum für zeitgenössische Kunst. Beim MODULAR wird dies aufgegriffen, denn das Höhmannhaus ist der zentrale Ort für insgesamt fünf Visual-Installationen und-Performances (alle mit kostenlosem Eintritt).</p>
<p>Am Freitag (23.00 Uhr) verschmilzt Anton Kaun alias „Rumpeln“ Videos vom Sägen einer Kreissäge, von auf Eimer fallenden Bällen und Aufnahmen früherer Metalexperimente mit unterschiedlichen Sound-Elementen und -Gegenständen zu einem Mix aus Lärm &amp; Geschrei.</p>
<p>Legoloop setzt sich am Samstag (20.00 Uhr) mit zwei zentralen Elementen der elektronischen Musik auseinander: Lego als modulares und spielerisches architektonisches Konzept und der Loop als prägendes Stilmittel in der Klubmusik. Turntable und Computer, die 2 wichtigsten technischen Hilfsmittel der Klubkultur werden miteinander verbunden. Legoklötzchen übernehmen die Funktion von Drehknöpfen, Schieberreglern, Maus und Tastatur. Eine Videokamera ersetzt die Nadel als Tonabnehmer.</p>
<p>Danach (22.00 Uhr) wird in einer Live-Performance die elektronische Musik der DJs mit Club Visuals aus vorbereiteten Animationen und in Echtzeit generiertem Filmmaterial untermalt. Können Club Visuals als eigenständige Kunstform anerkannt werden? An diesem Abend widmen sich die Veranstalter des Augsburger Clubevents &#8220;Glitch Happens&#8221; dieser Frage.</p>
<p>Auch Tanz und Visuals lassen sich verbinden, wie das gemeinsame Programm der Videokünstlerin Stefanie Sixt (sixt sense) und der Tänzerin Anina von Molnar am Samstag (21.00 Uhr) zeigt. Die beiden untersuchen das Zusammenspiel vom körperlichem Impuls zu digitalem Ausschlag. Denn auch in einer Welt der Computer steht immer noch der Mensch im Mittelpunkt.</p>
<p>Als Abschluss (22.00 Uhr) befasst sich die Gruppe aus Micha Thies (Köln, Laptop, generative Videos), Martin Krejci (München, Institut für Leistungsabfall und Kontemplation, Präparierte Elektronik), Sebastian Giussani (Ausgburg, Präparierte Elektronik), Vedat Hopoglu (Ausgburg, Synthesizer), Deniz Khan (Augsburg, Schlagzeug) und Tobias Grewenig (Köln, Laptop, div. Elektronik)mit Strukturen visueller und akustischer Ebenen.</p>
<p>Weitere Informationen zu interessanten Orten und Programmpunkten finden Sie auf  <a href="http://www.modularfestival.de" target="_blank">www.modularfestival.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/modular-2010-geballte-kreativitat-an-3-tagen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Läden und Leute damals und heute</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/laden-und-leute-damals-und-heute/</link>
		<comments>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/laden-und-leute-damals-und-heute/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 14:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Friedrichs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/?p=890</guid>
		<description><![CDATA[Wie viele Dinge, so hat auch der kleine Laden in Augsburg eine große Geschichte. Sie wurde in mehreren Denkmälern und Gemälden für die Nachwelt, also für uns, festgehalten, man erinnert sich:

Da gibt es den römischen Weinhändler mit seinen Fässern, seinem Ochsenkarren und seinem treuen Hund, der hoffentlich nicht alkoholabhängig ist– die Augsburger haben seit jeher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viele Dinge, so hat auch der kleine Laden in Augsburg eine große Geschichte. Sie wurde in mehreren Denkmälern und Gemälden für die Nachwelt, also für uns, festgehalten, man erinnert sich:</p>
<ul>
<li><span id="more-890"></span>Da gibt es den römischen <strong>Weinhändler</strong> mit seinen Fässern, seinem Ochsenkarren und seinem treuen Hund, der hoffentlich nicht alkoholabhängig ist– die Augsburger haben seit jeher das Problem, gern Wein zu trinken, aber ihn an den Ufern von Lech und Wertach nicht anbauen zu können. Der Weinhändler muss also immer auch um die Logistik bemüht sein, was dieses Grabmal in vorbildlicher Weise ins Gedächtnis ruft.</li>
<li>Dann haben wir natürlich aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges den unvergänglichen <strong>Schtoinerne Ma</strong>, den berühmten Bäckermeister Konrad Hacker. Er demoralisierte der Sage nach die kaiserlichen Belagerer durch das Vorzeigen von Brot über der Stadtmauer so sehr, dass sie die Belagerung frustriert abbrachen. Auch heute noch gibt es in Augsburg Brote, die nach kurzer Zeit hart wie Stein sind. Das Rezept scheint sich also erhalten zu haben.</li>
<li>Größer eingestiegen in den Handel mit Rohstoffen und auch Wertpapieren war bekanntlich bereits Jakob <strong>Fugger</strong>, dessen Goldkäppchen so bemerkenswert war, dass Dürer ihn unbedingt porträtieren wollte. Fugger hat auch viel gestiftet, Sie wissen es, die Fuggerkapelle in St. Anna, die Fuggerei, und sogar ein Verb für die deutsche Sprache – seit damals hat im Prinzip jeder im Deutschen das Recht zu fuggern – in der schnöden Wirklichkeit fehlt es den meisten von uns leider am nötigen Betriebskapital.</li>
<li>Eine Handwerkerskulptur besonderer Art aus dem 20. Jahrhundert, sehr verhalten in der Gestik  und dennoch oft Angriffen ausgesetzt, obwohl der dargestellte Pokal gar nicht aus Gold ist, ist das Denkmal eines <strong>Goldschmieds</strong> vor der Annakirche. Kunst im öffentlichen Raum ist offenbar ein schwieriges Thema schon lange vor der Aphrodite – oder sollte es daran liegen, dass dies die einzige Möglichkeit für Fußballfans in Augsburg ist, mal die Hand an den Pokal zu kriegen?</li>
<li>Aus dem Bereich der Musik haben wir Johann Andreas <strong>Stein</strong> und seine Kunst des Hammerklaviers und des Orgelbaus. Er ist durch ein Porträt verewigt, das im Mozarthaus hängt. Seit Johann Andreas Stein achtet man in Augsburg bei Anschlägen aller Art auf den guten Ton.</li>
<li>Eine Buchbinderstochter ist kürzlich ebenfalls mit einem kleinen Denkmal geehrt worden, mit einer Gedenktafel an der Stelle ihres ehemaligen Wohnhauses in der Jesuitengasse: das berühmte <strong>Bäslehäsle</strong> von Wolfgang Amadé,  Maria Anna Thekla Mozart, die Tochter des Buchbinders Franz Aloys Mozart.  Sie allerdings wurde nicht für ihre Hilfstätigkeiten im väterlichen Betrieb, sondern als Korrespondentin berühmt – die Mails, die Wolferl ihr schrieb, sind dank seiner altertümlichen Technik fast alle erhalten geblieben.</li>
</ul>
<p>Soviel zur Vorgeschichte des Bandes &#8220;Läden und Leute&#8221;, den der Wißner-Verlag Anfang November 2009 in der Neuen Stadtbücherei vorgestellt hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/laden-und-leute-damals-und-heute/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geschenk gesucht? Weihnachtskarte fehlt? Lust auf Musik?</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/geschenk-gesucht-weihnachtskarte-fehlt-lust-auf-musik/</link>
		<comments>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/geschenk-gesucht-weihnachtskarte-fehlt-lust-auf-musik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 16:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kochs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Modular]]></category>
		<category><![CDATA[Muhackl oder Blutwurst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/?p=884</guid>
		<description><![CDATA[Das MODULAR-Weihnachtsspezial &#38; „Die Bunten“ am 5. Dezember im „Muhackl oder Blutwurst“
Das MODULAR ist kurz vor Weihnachten zu Gast in der temporären Galerie am Perlachberg. Allen gestressten und verzweifelten Weihnachtseinkäufern, Christkindlsmarktbesuchern oder -meidern bieten wir am Samstag den 5. Dezember die temporäre Galerie als Anlaufstelle an.

In der Galerie könnt ihr euch ab 15:00 Uhr erholen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das MODULAR-Weihnachtsspezial &amp; „Die Bunten“ am 5. Dezember im „Muhackl oder Blutwurst“</h2>
<p>Das MODULAR ist kurz vor Weihnachten zu Gast in der temporären Galerie am Perlachberg. Allen gestressten und verzweifelten Weihnachtseinkäufern, Christkindlsmarktbesuchern oder -meidern bieten wir am Samstag den 5. Dezember die temporäre Galerie als Anlaufstelle an.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-886" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/11/Muhackl-300x92.jpg" alt="Muhackl" width="300" height="92" /></p>
<p>In der Galerie könnt ihr euch ab 15:00 Uhr erholen, MODULAR Geschenke erwerben oder die noch fehlenden Weihnachtskarten herstellen lassen. Draußen könnt ihr vor der Stadtmetzg die Sprayer der „Bunten“ bei ihrer Graffitiaktion beobachten. Oder ihr kommt am Abend wieder, denn ab 22:00 Uhr gibt es Musik von St. Vincent &amp; the Grenadines und Rhytm Police, ab Mitternacht warten dann die DJs „Der Bunten“ auf euch.<br />
<span id="more-884"></span></p>
<h2>Modulare Vielfalt auf kleinem Raum</h2>
<p>Noch ein Geschenk gefällig? Dann empfehlen wir die Herstellung eines persönlichen MODULAR-T-Shirts. Oder ihr erwerbt eine der handgemachten MODULAR-Taschen. Bei der Streeart-Tapeten-Aktion „der Bunten“ könnt ihr den Künstlern nicht nur zuschauen, sondern für wenig Geld die Werke auch gleich kaufen und mitnehmen. Wenn’s etwas teuer sein darf, steht im Muhackl natürlich auch jede Menge Kunst zum freien Erwerb zur Verfügung. Und wenn es ganz billig sein soll, bastelt ihr euch einfach einen MODULAR-Button am Stand vom Analogwerk.</p>
<p>Weihnachtskarten sind langweilig? Auch da können wir helfen: Das MODULAR-Fotostudio lädt euch vor eine bezaubernde schwarzweiß-Kulisse um die perfekten Weihnachtsgrüße für die ganze Familie zu zaubern. Einfach vorbeikommen, sich für eine Pose entscheiden, Gesicht nach Wunsch aufsetzen und sich fotografieren lassen. Die Bilder gibt es dann vor Ort gegen einen kleinen Unkostenbeitrag gleich mit.</p>
<h3>Ihr wollt nur abhängen?</h3>
<p>Kein Problem, bei einem Glühwein oder Kinderpunsch und leckeren Keksen lässt sich bequem der Trubel drumherum vergessen. Außerhalb der Galerie, vor der Stadtmetzg, könnt ihr am Nachmittag den Sprayern von „Den Bunten“ zuschauen, sie werden ein Graffiti im Muhackl Style sprühen, das zu einem guten Zweck versteigert werden soll.</p>
<h3>Lust auf Musik?</h3>
<p>In veränderter Besetzung eröffnen St. Vincent &amp; the Grenadines den musikalischen Teil des Abends. Die inzwischen noch drei-, manchmal auch vierköpfige Band wandelt auf musikalisch neuen Wegen und hat sich dem Krautrock zugewandt. Eine Augsburger Premiere wird das unplugged Konzert von Rhytm Police: Der Bass wird gegen eine Gitarre eingetauscht, das Schlagzeug durch eine Holzkiste ersetzt, 8Bit wird zu EchtBit. Die Freude am Spielen wird so noch deutlicher, die kleinen Fehler noch falscher. Im Anschluss daran erwartet euch HipHop, Funk und Soul mit den „bunten“ DJs.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/geschenk-gesucht-weihnachtskarte-fehlt-lust-auf-musik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fotoausstellung von Dörte Ehrig: &#8220;(BL)ICKE BERLIN&#8221;</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/fotoausstellung-von-dorte-ehrig-blicke-berlin/</link>
		<comments>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/fotoausstellung-von-dorte-ehrig-blicke-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 08:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[dörte ehrig]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/?p=831</guid>
		<description><![CDATA[Am Freitag, den 13. November 2009 findet in der Galerie im Weinhandel Scheffler eine Vernissage mit Fotografien von Dörte Ehrig statt. Die gebürtige Berlinerin zeigt in ihrer vierten Augsburger Ausstellung 20 Jahre nach dem Mauerfall einen Ausschnitt der in diesen zwei Jahrzehnten entstandenen Fotografien ihrer Heimatstadt. Sie hat (Ost) Berlin im Oktober 1989 verlassen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 8px;" title="Hauptstadt Ecke" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/10/HauptstadtEcke.JPG" alt="HauptstadtEcke" width="200" height="134" />Am Freitag, den 13. November 2009 findet in der Galerie im Weinhandel Scheffler eine Vernissage mit Fotografien von Dörte Ehrig statt. Die gebürtige Berlinerin zeigt in ihrer vierten Augsburger Ausstellung 20 Jahre nach dem Mauerfall einen Ausschnitt der in diesen zwei Jahrzehnten entstandenen Fotografien ihrer Heimatstadt. Sie hat (Ost) Berlin im Oktober 1989 verlassen und lebt seitdem im Schwäbischen „Exil“, streift jedoch immer wieder gerne mit der Kamera durch die alte Heimat.<span id="more-831"></span></p>
<p><img style="float: right; margin-left: 8px;" title="Die Fotografin Dörte Ehrig an der Berliner Mauer, 2009" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/10/Dörte-Ehrig-Berliner-Mauer-2009.JPG" alt="Dörte Ehrig Berliner Mauer 2009" width="200" height="134" />Ihr fotografisches Interesse richtet sich hierbei auf versteckte Details im Berliner Alltag. Die Fotografien bilden Fragmente einer urbanen Subkultur ab, welche sich in verschiedenen Facetten der schrillen Individualität, anarchischen Kreativität und maroden Schönheit der Stadt Berlin widerspiegeln. Der Blick der Fotografin führt uns an Orte und Momente jenseits der glänzenden Hauptstadtfassade, zu verstehen gleichsam als Liebeserklärung an „ihr“ Berlin.</p>
<p><strong>Vernissage am Freitag, 13. November 2009 um 19.00 Uhr in der Weinhandlung Scheffler, Neidhartstr.25, Ecke Bismarckstraße. Die Fotografin ist persönlich anwesend. Musikalisch untermalt wird dieser Abend durch Veit Rappel/Gitarre, kulinarisch begleitet durch eine Weinprobe (Unkostenbeitrag 3 Euro). Die Fotos sind bis zum 23. Januar 2010 im Galerieraum der Weinhandlung (Ladenzeiten: Dienstag &#8211; Freitag 13-19 Uhr, Samstag 10-16 Uhr) zu sehen. </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/fotoausstellung-von-dorte-ehrig-blicke-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kunstverein Augsburg präsentiert Paul Schwer</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/kunstverein-augsburg-prasentiert-paul-schwer/</link>
		<comments>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/kunstverein-augsburg-prasentiert-paul-schwer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 14:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Dietmair</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Fugue]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstverein]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Schwer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/?p=812</guid>
		<description><![CDATA[Paul  Schwer &#8211; mit seiner Ausstellung &#8220;Fugue&#8221; ab 20. September im Kunstverein Augsburg zu Gast, verfolgt seit Jahren konsequent ein Konzept von Malerei, in dem  die Parameter Farbe, Raum, Licht und Bewegung eine entscheidende Rolle spielen.  Die  Vernissage im Holbeinhaus ist am 20. September 2009, 11. 30 Uhr. Die Ausstellung wird bis zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-813" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/08/PaulSchwer_Pressefoto-407X408-150x150.jpg" alt="PaulSchwer_Pressefoto 407X408" width="150" height="150" />Paul  Schwer &#8211; mit seiner Ausstellung &#8220;<em><strong>Fugue</strong></em>&#8221; ab 20. September im <a title="Kunstverein Augsburg" href="http://www.kunstverein-augsburg.de" target="_blank">Kunstverein Augsburg</a> zu Gast, verfolgt seit Jahren konsequent ein Konzept von Malerei, in dem  die Parameter Farbe, Raum, Licht und Bewegung eine entscheidende Rolle spielen.  Die  Vernissage im Holbeinhaus ist am 20. September 2009, 11. 30 Uhr. Die Ausstellung wird bis zum 1. November gezeigt. <span id="more-812"></span>In den raumgreifenden Arbeiten durchdringen sich Farbe und Licht, ergeben sich  je nach Standpunkt des Betrachters ständig wechselnde Wahrnehmungen. Alles  scheint zu fließen und ist einer momenthaften Flüchtigkeit und Zerbrechlichkeit  unterworfen. Der Titel &#8220;<em>Fugue</em>&#8221; spielt  auf die Ambivalenz des Flüchtigen an, zwischen der &#8220;in situ Auratik&#8221; (Stephan  Berg) der jeweiligen Neuinstallation vorproduzierter Elemente und deren  nomadenhafter Einnistung in den Ausstellungsort, wie Sie es auch im Holbeinhaus  erfahren können.</p>
<p>Der 1951 geborene  Künstler lebt und arbeitet in Düsseldorf; vor seinem Studium an der dortigen  Kunstakademie wurde er zum Mediziner ausgebildet.</p>
<p><strong>Paul Schwer &#8211; <em>Fugue</em></strong></p>
<p><strong>im Kunstverein Augsburg </strong>e.V.<br />
(Holbeinhaus, Vorderer Lech 20, 86150 Augsburg; <a title="http://www.kunstverein-augsburg.de/" href="http://www.kunstverein-augsburg.de/">www.kunstverein-augsburg.de</a>)</p>
<p>Di, Do &#8211; So: 11 – 17  Uhr / Mi: 11 – 20 Uhr<br />
Eintritt frei</p>
<p><strong>Eröffnung:</strong> Sonntag, den 20.  September 2009 um 11.30 Uhr</p>
<p><strong>Einführung:</strong> Adrienne  Braun,  Stuttgart</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/kunstverein-augsburg-prasentiert-paul-schwer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WE-0007: Welt erinnern, weiter erzählen</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/we-0007-welt-erinnern-weiter-erzahlen/</link>
		<comments>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/we-0007-welt-erinnern-weiter-erzahlen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 11:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Dietmair</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Mardaus]]></category>
		<category><![CDATA[stadtarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Werkeinheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/?p=798</guid>
		<description><![CDATA[Frank und Caroline Mardaus präsentieren ihre &#8220;Werkeinheit-0007&#8243; 
Zwei Menschen, zwei Perspektiven, eine Werkeinheit (kurz WE): Frank und Caroline Mardaus präsentieren vom 29. September bis 30. Oktober 2009 im Augsburger Stadtarchiv ihr gemeinsames Kunstwerk WE-0007 als genreübergreifende künstlerische Annäherung an eine komplexe Welt und deren Wahrnehmung. Dabei folgen sie der Erinnerung als schöpferischer Triebkraft und verbinden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frank und Caroline Mardaus präsentieren ihre &#8220;Werkeinheit-0007&#8243; </strong></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-801" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/08/WE-0007_Mardaus-150x150.jpg" alt="WE-0007_Mardaus" width="150" height="150" />Zwei Menschen, zwei Perspektiven, eine Werkeinheit (kurz WE): Frank und Caroline Mardaus präsentieren vom <strong>29. September bis 30. Oktober 2009</strong> im Augsburger <strong>Stadtarchiv </strong>ihr gemeinsames Kunstwerk <strong>WE-0007</strong> als genreübergreifende künstlerische Annäherung an eine komplexe Welt und deren Wahrnehmung. Dabei folgen sie der Erinnerung als schöpferischer Triebkraft und verbinden zwei künstlerische Ausdrucksformen, die Kunst der Fotografie und die der Erzählung. In ihrer Werkeinheit <strong>WE-0007</strong> werden Gedächtnislandschaften freigelegt und Fragmente der Erinnerung verknüpft in neuem und fruchtbarem Material.<span id="more-798"></span></p>
<p><strong>WE-0007</strong> ist ein literarisch-fotografisches Gesamtkunstwerk, eine Registratur, in der Moment-aufnahmen aus den vergangenen 30 Jahren in Wort und Bild akribisch gesammelt und in ihren Bedeutungen verknüpft werden. Dem Betrachter präsentiert sich die <strong>WE-0007</strong> als begehbarer Gedächtnisraum in Form einer Sammlung von Archivregalen, auf denen sich Archivkartons stapeln und zur Erkundung einladen. In jedem Karton sind große Ausdrucke von Fotoaufnahmen von Frank Mardaus sorgfältig abgelegt neben literarischen Textstücken aus der Feder von Caroline Mardaus.</p>
<p>Jedes Bild- und Textmotiv ist mit nüchtern und archivarisch formulierten Hinweisen auf thematisch anknüpfende Fotos oder Schriftstücke in dem Archiv versehen. Wer diesen Verweisen folgt, erschließt sich sukzessive eine sehr persönliche Enzyklopädie der Erinnerungen – eine Art analoges Wikipedia, das mit subjektiven Eindrücken gespeist ist, die die beiden Künstler über Jahrzehnte gesammelt und nun in ihren Zusammenhängen neu erfasst haben. Blatt für Blatt taucht man ein in eine Auswahl von dokumentarischen Aufnahmen aus dem mehr als 50.000 Motive umfassenden Archiv des Fotografen Frank Mardaus und öffnet Erinnerungswelten, die Caroline Mardaus in ihren Texten aus 20 Jahren schriftstellerischer Erschließung von Lebenswelten gesammelt hat. An der Werkeinheit des Künstlerpaares ist zu erkennen, wie das Leben selbst schöpferische Prozesse speist und wieder in neue mündet, die sich ihrerseits wieder zu anderen wandeln.</p>
<p>Jede Annäherung an dieses Archiv der Erinnerungen bleibt ebenso subjektiv und einzigartig, wie die Erfassung der Erinnerungen durch die beiden Künstler. Viele Aufnahmen und Erinnerungen wurden im Augsburger Raum gesammelt oder an Reisezielen, die man selbst vielleicht schon erkundet hat. Im Wiedererkennen werden sie eigene Erinnerungen im Gedächtnis der Betrachter wecken, die sich mit dem Gesehenen verknüpfen.</p>
<p>Je weiter man den in <strong>WE-0007</strong> gelegten Fährten folgt, umso näher rückt man der eigenen Sicht auf die Welt. Die formal objektive Erfassung von Erinnerungen in einer Registratur gerät dabei irgendwann zum ironischen Versuch, die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung in strengen Regeln zu kontrollieren und in Schachteln zu packen. Mit jedem Archivkarton eröffnen sich neue Welten der künstlerischen und der eigenen Erinnerung. Zum Kunstwerk steht auch ein <a title="WE-0007 Blog" href="http://we-0007.blogspot.com" target="_blank">Blog </a>im Internet, der das Prinzip von WE-0007 online erlebbar macht.<br />
<strong>Ausgangspunkt für WE-0007 – das Fotoarchiv von Frank Mardaus</strong></p>
<p>Diese gemeinsame Arbeit von Frank und Caroline Mardaus begann im Jahr 1998 mit den ersten Arbeiten, die Sehen und Erzählen behutsam in eins zu führen suchten. Basis dafür war das wortlose Erinnerungsarchiv der über 50.000 Fotografien von Frank Mardaus. Einbezogen wurde unter anderem die in Riga mit großem Erfolg gezeigte Schau „<em>nachts</em>“, oder verstörende, verführerische Sequenzen aus dem Zyklus „<em>grün du böse farbe du</em>“. Die dokumentarischen Fotografien von Frank Mardaus werden oft irritierend und provozierend wahrgenommen, entfaltet aber als „eine Schule des Sehens“ einen ganz eigenen Sog. In allen Aufnahmen spiegelt sich das ungestellte, das nackte Leben, ohne Pose, ohne Bildbearbeitung. &#8220;Ohne Löschtaste&#8221;, ungefiltert zeigt Frank Mardaus Leben in seiner Fragilität, Verletzlichkeit und Radikalität.</p>
<p><strong>Verknüpfung der Erinnerungen – literarische Versatzstücke von Caroline Mardaus</strong></p>
<p>Aus den Fotografien von Frank Mardaus entstanden wiederum in schöpferischer Umwandlung des Vorgefundenen literarische Versatzstücke, die sich neben den Fotografien in <strong>WE-0007</strong> finden. Sie stammen unter anderem aus dem im Frühjahr 2010 erscheinenden Roman „<em>Im</em> <em>Tintenfischgarten</em>“ von Caroline Mardaus. Auszüge daraus wurden zweimal beim Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt durch Fürsprache von Michal Krüger, Hanser Verlag und der Jurorin Daniela Strigl zugelassen.</p>
<p><strong>Wer entdeckt was?</strong></p>
<p>Ein Aspekt kommt der Gegenwart jeden Betrachters entgegen: das Entdecken des eigenen Lebens als Material eines „Mythos“. Letztlich bedeutet das, dass man es mit der Endlichkeit aufnehmen will. Dies kann auf banale wie anspruchsvolle Weise geschehen: vom youtube-Video bis zum künstlerischen Werk. Daran also wäre nichts eigentlich Neues, es entspricht dem digitalen Zeitgeist. Die Radikalität aber, mit der das eigene Leben in <strong>WE-0007</strong> als Basis verwendet, dabei aber in seinen schier unendlichen Verweisen und Zeichen belegbar aufgefächert und erst damit in Neues, Unbekanntes umgesetzt wird – das ist neu in der Bildenden Kunst.</p>
<p>Zu <strong>WE-0007 </strong>erscheint eine Publikation im <strong>Maro Verlag</strong>, Augsburg (ISBN 978-3-87512-431-6).</p>
<p>_______________________________</p>
<p><strong>29.09. &#8211; 30.10. 2009</strong>, <strong>Stadtarchiv Augsburg</strong> (Fuggerstr. 12, 86150 Augsburg)</p>
<p><strong>FINDBUCH WE-0007</strong></p>
<p><strong>Eröffnung</strong>: Freitag, 25.09.2009 um 19 Uhr</p>
<p>geöffnet:  Di bis Do:  8.00 – 17.00 Uhr, Fr: 8.00 – 12.00 Uhr</p>
<p><strong>Eintritt</strong>:   frei</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/we-0007-welt-erinnern-weiter-erzahlen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8230;zwischen Bildender Kunst und experimenteller Musik</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/zwischen-bildender-kunst-und-experimenteller-musik/</link>
		<comments>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/zwischen-bildender-kunst-und-experimenteller-musik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 11:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[experimentelle musik]]></category>
		<category><![CDATA[h2]]></category>
		<category><![CDATA[kunstlabor]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Giussani]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/?p=769</guid>
		<description><![CDATA[Der diesjährige Auftakt der Reihe „KLANGHALLE &#8211; Neue Musik im H2“ steht ganz im Zeichen der Wechselwirkung zwischen Musik und Bildender Kunst. Am Dienstag, 16. Juni 2009 (19.30 Uhr) wird Sebstian Giussani in der Ausstellung &#8220;Silent Spaces &#8211; Räume der Stille&#8221; im H2 &#8211; Zentrum für Gegenwartskunst im Augsburger Glaspalast einen sinnlich wahrnehmbaren Zusammenhang zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-770" style="float: left; margin-right: 8px;" title="Sebastian Giussani" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/06/badan.jpg" alt="Sebastian Giussani" width="124" height="166" />Der diesjährige Auftakt der Reihe „KLANGHALLE &#8211; Neue Musik im H2“ steht ganz im Zeichen der Wechselwirkung zwischen Musik und Bildender Kunst. Am Dienstag, 16. Juni 2009 (19.30 Uhr) wird Sebstian Giussani in der Ausstellung &#8220;Silent Spaces &#8211; Räume der Stille&#8221; im H2 &#8211; Zentrum für Gegenwartskunst im Augsburger Glaspalast einen sinnlich wahrnehmbaren Zusammenhang zwischen experimenteller Musik und Bildender Kunst herstellen.<span id="more-769"></span></p>
<p><strong>Sebastian Giussani: Bildhauer und Musiker</strong><br />
Der gelernte Bildhauer ist insbesondere in Augsburgs experimenteller Musikszene präsent und durch Auftritte beim Kunstlabor LAB 30, der „Echokammer“  und durch die von ihm iniziierten „Elektrokonferenzen“ bekannt. 2008 wurde er mit dem Kunstförderpreis der Stadt Augsburg 2008 ausgezeichnet. In München organisierte er Konzerte in der Akademie der Bildenden Künste, und arbeitet zusammen mir dem „Institut für Leistungsabfall und Kontemplation“. Dessen Gründer und Leiter, M. Krejci, über Giusani: “Die Arbeiten Sebastian Giussanis entspringen weniger einer konzeptionellen Strenge, als vielmehr einer spielerischen und experimentellen Herangehensweise und sind jeweils auf bestimmte ausstellungsbedingte Vorraussetzungen, also Thema einer Ausstellung, räumliche Bedingungen, Zusammenspiel mit anderen Arbeiten/Künstlern, gerichtet. Musikalisches, Performance, Installation und – teilweise als Destillat eines Arbeitsprozesses &#8211; Skulpturen, sind Ergebnisse seiner Arbeit. Sebastian Giussani (*1974 in Wertingen) wurde mit dem &#8220;Kulturpreis Bayern&#8221; von EON und dem Kunstförderpreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet und erhielt eine Nominierung zum Ars Viva Kunstpreis.</p>
<p>Sebastian Giussanis Sonderstellung zwischen Bildender Kunst und experimenteller Musik wurde umrissen durch seinen ehemaligen Lehrer an der Münchner Kunstakedemie, Hermann Pitz: „Giussani hat sich bewusst gegen das Konservatorium entschieden und für die Bildende Kunst. Diese sei, so Giussani, eher geeignet, als die kanonisierte Musikwelt, Neuerungen im Klanglichen zu ermöglichen. Giussani hat kontinuierlich in dem, was er Konzert nennt, Künstler, Musiker und Elektroniker zusammengebracht. Sie bilden eine Klangskulptur im Konzert, im Dialog oder im Konflikt aus. Tongeneratoren werden zerlegt und reduziert bis zu den Ursprüngen des Klanglichen. Wie Phönix aus der Asche entsteht bei Giussani schließlich ein neuer Klang, der nie nur disharmonisch ist. So wird seine Kunst zum Sinnbild der Hoffnung.“</p>
<p>Die Reihe &#8220;KLANGHALLE 09&#8243; wird kuratiert von Wolfram Oettl und ist eine Veranstaltung der Kunstsammlungen und Museen Augsburg. Die im vergangenen Jahr initiierte Reihe KLANGHALLE ist Bestandteil des kuratorischen Konzepts des H2. Im experimentellen Zusammenspiel von Bildender Kunst und Musik, von Klang und Raum, durchdringen sich sonst getrennte Gattungen wechselseitig, um neue Qualitäten der Wahrnehmung zu ermöglichen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/zwischen-bildender-kunst-und-experimenteller-musik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Johannes Kühn: Lesung und Ausstellung im Brechthaus 19. Mai 2009</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/johannes-kuhn-lesung-und-ausstellung-im-brechthaus/</link>
		<comments>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/johannes-kuhn-lesung-und-ausstellung-im-brechthaus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 07:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[brechthaus]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Kühn]]></category>
		<category><![CDATA[lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur der Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Rühmkorf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/?p=761</guid>
		<description><![CDATA[Johannes Kühn, geboren 1934 in Hasborn im Saarland, ist einer der bedeutendsten deutschen Gegenwartslyriker. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 2004 den Friedrich-Hölderlin-Preis. Bei Johannes Kühn lässt sich &#8220;&#8230; von einer neuen Art Dorfpoesie sprechen. Vielleicht sogar von jener oft beschworenen und noch öfter verlästerten &#8220;Literatur der Arbeitswelt&#8221; &#8230; Johannes Kühn &#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 8px;" title="Johannes Kühn" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/05/johannes-kuehn.jpg" alt="Johannes Kühn" width="180" height="135" /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_K%C3%BChn" target="_blank">Johannes Kühn</a>, geboren 1934 in Hasborn im Saarland, ist einer der bedeutendsten deutschen Gegenwartslyriker. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 2004 den Friedrich-Hölderlin-Preis. Bei Johannes Kühn lässt sich &#8220;&#8230; von einer neuen Art Dorfpoesie sprechen. Vielleicht sogar von jener oft beschworenen und noch öfter verlästerten &#8220;Literatur der Arbeitswelt&#8221; &#8230; Johannes Kühn &#8230; hat &#8230;in der Tiefbaufirma seines Bruders geackert, und das haftet seinen Gedichten an wie ein unabstreifbarer Erdenlehm &#8230; Verse, die &#8230; einmal nicht mit angenommener Proletenstimme sprechen &#8230; Dieser Dichter der entfremdeten Arbeit war immer ein Fremder auch unter Klassengefährten&#8221; (Peter Rühmkorf). <span id="more-761"></span></p>
<p>Begleitend zur Lesung werden Arbeiten des Malers und Graphikers Markus Gramer präsentiert, der sich seit Ende der 1980er Jahre mit der bildnerischen Umsetzung der Lyrik Johannes Kühns beschäftigt.</p>
<p><strong>Termin: </strong>19. Mai, 19 Uhr<br />
<strong>Ort: </strong>Brechthaus, Auf dem Rain 7, 86150 Augsburg<br />
Der Eintritt ist frei.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/johannes-kuhn-lesung-und-ausstellung-im-brechthaus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einzigartiger Blick auf St. Ulrich und Afra</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/einzigartiger-blick-auf-st-ulrich-und-afra/</link>
		<comments>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/einzigartiger-blick-auf-st-ulrich-und-afra/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 12:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Friedrichs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/?p=720</guid>
		<description><![CDATA[Dieses Projekt dürfte einzigartig sein: Das  multimediale Konzert wird am Samstag,  25. April um 20 Uhr in der Augsburger Basilika St. Ulrich und Afra stattfinden:
Spectaculum Spectabilis: Im Mikrokosmos  der Altäre

Die Sichtbarkeit des Unsichtbaren &#8211; eine Idee, die den  Kirchenmusiker der Basilika St. Ulrich und Afra in Augsburg Peter Bader und den  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Projekt dürfte einzigartig sein: Das  multimediale Konzert wird am Samstag,  25. April um 20 Uhr in der Augsburger Basilika St. Ulrich und Afra stattfinden:<br />
<strong>Spectaculum Spectabilis: Im Mikrokosmos  der Altäre</strong><br />
<span id="more-720"></span></p>
<div id="attachment_721" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/04/flyer02.jpg"><img class="size-medium wp-image-721" title="flyer02" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/04/flyer02-300x199.jpg" alt="Ein einzigartiger Blick auf St. Ulrich und Afra" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Ein einzigartiger Blick auf St. Ulrich und Afra</p></div>
<p>Die Sichtbarkeit des Unsichtbaren &#8211; eine Idee, die den  Kirchenmusiker der Basilika St. Ulrich und Afra in Augsburg Peter Bader und den  Multimedia-Künstler Eric Zwang-Eriksson zusammenführte. Denn unsichtbar sind  sie tatsächlich im Moment, die Altäre der Basilika. Verdeckt von einem  Bretterverschlag und von Baugerüsten eingezäunt, boten sich jedoch gerade  hierdurch ungeahnte Einblicke in den Mikrokosmos der Altäre, die Eric  Zwang-Eriksson fotografisch festhielt.<br />
Überdimensional auf den  Bretterverschlag projiziert, der momentan den gesamten Altarraum verdeckt, und  im Dialog mit den musikalischen Werken wechselnd, werden die Bilder nun  poetische Kraft entfalten.<br />
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/einzigartiger-blick-auf-st-ulrich-und-afra/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fundsache Pfeifenköpfe: im Römischen Museum bis Ende Juni</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/fundsache-pfeifenkopfe-im-romischen-museum-bis-ende-juni/</link>
		<comments>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/fundsache-pfeifenkopfe-im-romischen-museum-bis-ende-juni/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 12:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Friedrichs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Überregional]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/?p=715</guid>
		<description><![CDATA[Das Römische Museum zeigt eine Studioausstellung vom 24. April bis 28. Juni 2009. Sie streift die Kulturgeschichte des Tabaks ebenso wie die Auseinandersetzungen über den Tabakkonsum im 17. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht dabei die Tabakspfeife, die nicht nur für Neuzeitarchäologen ein hochinformativer Gegenstand ist.


Sie ist ein wichtiges Verbindungsstück zwischen Archäologie, Ethnologie, Kultur-, Handwerks- und Drogengeschichte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Römische Museum zeigt eine Studioausstellung vom 24. April bis 28. Juni 2009. Sie streift die Kulturgeschichte des Tabaks ebenso wie die Auseinandersetzungen über den Tabakkonsum im 17. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht dabei die Tabakspfeife, die nicht nur für Neuzeitarchäologen ein hochinformativer Gegenstand ist.</strong></p>
<p><span id="more-715"></span></p>
<p class="MsoPlainText">
<div id="attachment_716" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/04/augsburg_pfeifen.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-716" title="augsburg_pfeifen" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/04/augsburg_pfeifen-150x150.jpg" alt="Pfeifenköpfe, gefunden in Augsburg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Pfeifenköpfe, gefunden in Augsburg</p></div>
<p>Sie ist ein wichtiges Verbindungsstück zwischen Archäologie, Ethnologie, Kultur-, Handwerks- und Drogengeschichte. Tabakspfeifen wurden im 17. Jahrhundert in großen Mengen hergestellt und nach Abnutzung oder Beschädigung weggeworfen. So findet man sie in fast jeder Siedlungsschicht aus diesem Zeitraum. Aussehen und Verzierungen der massenhaft hergestellten Pfeifen änderten sich oft sehr schnell, und die Marken und Namensstempel auf den Pfeifen geben oft Auskunft über ihre Herkunft. Die meisten der in Augsburg gefundenen Pfeifen wurden aus Holland importiert, wo sich besonders die Stadt Gouda zum weltweit führenden Zentrum der Pfeifenindustrie entwickelt hatte. Später gelangten vor allem Produkte der Pfeifenbäcker aus dem Westerwald nach Augsburg.</p>
<p class="MsoPlainText">Auf nahezu jeder Ausgrabung in der Stadt findet man Tabakspfeifen aus Ton. Sie zeugen von einer neuen Sitte, die sich im 17. Jahrhundert vor allem durch die Soldaten des Dreißigjährigen Kriegs in ganz Europa ausbreitete. Zum „Tabak trinken“, wie das Rauchen im damaligen Sprachgebrauch hieß, brauchte man eine Pfeife, die in aller Regel aus Ton hergestellt war.</p>
<p class="MsoPlainText">Im Jahr 2005 fanden Augsburger Stadtarchäologen am Jakobsplatz unter großen Mengen der weggeworfenen Stücke sehr wertvolle Reliefpfeifen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Sind schon die Pfeifen mit dem Wappen des Königreichs Preußen für eine Stadt wie Augsburg  außergewöhnlich, so sind Pfeifen mit den Porträts von Mitgliedern des niederländischen Fürstenhauses Oranien eine absolute Seltenheit.</p>
<p class="MsoPlainText">Mit der Benutzung dieser Pfeifen brachten Raucher in den Niederlanden ein eindeutiges politisches Bekenntnis für dieses Fürstenhaus zum Ausdruck, das in der schwäbischen Reichstadt Augsburg mehr als ungewöhnlich war. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft zum Preis von 2 Euro.</p>
<p class="MsoPlainText">350 Jahre blauer Dunst in Augsburg. Tabakspfeifen aus archäologischen Ausgrabungen</p>
<p class="MsoPlainText">Römisches Museum, Dominikanergasse 15</p>
<p class="MsoPlainText">Dienstag: 10 bis 20 Uhr</p>
<p class="MsoPlainText">Mittwoch bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/fundsache-pfeifenkopfe-im-romischen-museum-bis-ende-juni/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
