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	<title>Kulturnetzwerk Augsburg &#187; Film</title>
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	<description>News aus der Augsburger Kultur</description>
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		<title>MODULAR 2010 &#8211; geballte Kreativität an 3 Tagen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 17:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kochs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[Augsburgs Jugendkulturfestival MODULAR geht in die zweite Runde und ist im vergangenen Jahr schnell gewachsen! Vom 15. &#8211; 17.4.2010 wird es 78 Veranstaltungen an 23 Orten geben. Das sind 18 Veranstaltungen mehr, als 2009. Dies bedeutet, dass das Festival noch breiter aufgestellt ist, als sein Vorgänger aus dem Vorjahr. Hier ein kleiner Einblick, ausführliche Informationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Augsburgs Jugendkulturfestival MODULAR geht in die zweite Runde und ist im vergangenen Jahr schnell gewachsen! Vom 15. &#8211; 17.4.2010 wird es 78 Veranstaltungen an 23 Orten geben. Das sind 18 Veranstaltungen mehr, als 2009. Dies bedeutet, dass das Festival noch breiter aufgestellt ist, als sein Vorgänger aus dem Vorjahr. Hier ein kleiner Einblick, ausführliche Informationen auf <a href="http://www.modularfestival.de">www.modularfestival.de</a></p>
<p><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Modular1.jpg"><img src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Modular1.jpg" alt="" width="900" height="154" /></a><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Modular.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Modular1.jpg"></a><span id="more-917"></span></p>
<p>Natürlich wird beim MODULAR auf Kontinuität gesetzt und bewährte Programmpunkte werden fortgeführt. So gab es auch 2010 wieder vorbereitende Workshops, die teilweise schon seit November 2009 laufen. Auch hier kann man einen positiven Trend erkennen: die Anzahl hat sich mehr als verdoppelt und die meisten Workshops sind ausgebucht! Auch in Sachen Programm gibt es Fortführungen von erfolgreichen Konzepten.</p>
<h3>10 Neue Songs, 6 junge Arrangeure und 3 neue Orte &#8211; Puppet on a String 2010</h3>
<p>So geht &#8220;<strong>Puppet on a String&#8221; &#8211; Das MODULAR Orchester</strong> in die zweite Runde &#8211; hier wird es 2010 wieder 10 eigens angefertigte Arrangements von jungen Augsburger Arrangeuren geben, die sich Musik aus der Augsburger Rock &#8211; &amp; Pop-Szene vorgenommen haben. Dieses Mal spielt dazu ein ganzes Jugendorchester mit 23 Mitgliedern. Auch in diesem Jahr gibt es nur 3 Aufführungen an 3 verschiedenen Orten. Hier besteht eine Kooperation mit dem Projekt &#8220;Mehr Musik!&#8221;, das eines der Arrangements bezahlt.</p>
<p><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Puppets2010.jpg"><img src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Puppets2010.jpg" alt="" width="700" height="350" /></a></p>
<p>Hier der Film zu den Proben von 2009:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=wfnJBiPDRwk">Die Proben zu Puppet on a String 2009</a></p>
<h3>Augsburgs größte &#8220;Schaumstoff-Schlägerei&#8221; &#8211; Die Big Battel</h3>
<p>Die &#8220;Big Battel&#8221; war alles in einem: Workshop, Kunstperformance, Spaß und Action im Boxring. Die vom Künstler &#8220;Mansch&#8221; initierte Aktion musste einfach weitergehen. Sie findet 2010 &#8211; natürlich wieder im Boxring am 16.4.2010 im Moritzsaal statt. Auch hier gibt es einen Film von 2009.<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=rHXQMnqY8DY">Die MODULAR BIG Battel 2009</a></p>
<h3>MODULAR-Fernsehturm auf dem Rathausplatz</h3>
<p>Ab Anfang April wird die Medieninstallation „MODULAR-Fernsehturm“ auf dem Rathausplatz auf originelle Art und Weise auf das Festival hinweisen. Die Macher von <a href="http://www.labbinaer.de" target="_blank">lab binaer</a> hatten schon 2009 mit der interaktiven Illumination der Fassade der Stadtmetzg für Furore gesorgt. 2010 werden 16 Monitore in einem verglasten Container scheinbar immer aktiver und lebendiger werden, je näher das Festival kommt. Neben Informationen zu den Veranstaltungen gibt es hier dann auch – während des Festivals – Livebilder von den Veranstaltungen zu sehen.</p>
<p><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Container-frontal-web.jpg"><img src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Container-frontal-web.jpg" alt="" width="600" height="338" /></a><br />
erste Visualisierung der Idee</p>
<p>Auch hier gibt es einen Film zur Installation von 2009.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=M6pTp8bp74I">Fassadenprojektion an der Stadtmetzg von 2009</a></p>
<h3>Jugendgeländelauf durch die Rote Torwall Anlage</h3>
<p>Das Wort &#8220;KuSpo&#8221; hätte sicherlich jeden lokalen Wettbewerb zum &#8220;Unwort des Jahres&#8221; gewonnen. Im Bereich der Jugendkulturen waren Sport und Kultur allerdings schon immer ein lockeres Nebeneinander gewohnt. Deswegen hat MODULAR 2010 auch für die Sportbegeisterten, ob aktiv als Teilnehmer oder passiv als Zuschauer, etwas zu bieten. Am Samstag um 15.00 Uhr startet am Willy-Brandt der Jugendgeländelauf die die Grünanlagen am Roten Tor. Die 45 Teams mit jeweils drei bis fünf Teilnehmern starten zeitversetzt und laufen zwei anspruchsvolle Runden bis sie nach 4,5 km wieder im Zielbereich am Willy-Brandt-Platz ankommen. Für den reibungslosen Ablauf sorgt das Team des Turnverein Augsburg (TVA) rund um Michael Reinhardt und Sven Herzog. Die beiden bringen gleich noch jede Menge Guides mit, so dass sich die Teams in den verwinkelten Ecken der Rote Torwall Anlagen nicht verlaufen. Im Start-und-Ziel-Bereich am Willy-Brandt-Platz befindet sich auch der Warm-Up-Bereich für die Teams und es steht dort eine Bühne von der aus die aktuellen Zwischenstände und die Zusammensetzung der Teams durchgesagt werden. Und wer als Nicht-Aktiver gerne zu Popcorn beim Sport greift, bekommt diese am Stand des CinemaxX. Gegen 19.00 Uhr, je nachdem wann die letzten Teams von der Strecke zurückkommen, findet auf der Bühne die Siegerehrung statt. Die Gewinner bekommen ihre Preise von zwei Spielern des AEV überreicht. Bei schlechtem Wetter wird die Siegerehrung ins CinemaxX verlegt.</p>
<p><span style="color: #000000">Der </span>Zulauf von Schüler ist gut und wir hoffen auf gutes Wetter, wie 2009.</p>
<h3>Audiovisuelle Kunst im Höhmannhaus</h3>
<p>Die Neue Galerie im Höhmannhaus in der Maxstraße ist innerhalb der Städtischen Kunstsammlungen das Forum für zeitgenössische Kunst. Beim MODULAR wird dies aufgegriffen, denn das Höhmannhaus ist der zentrale Ort für insgesamt fünf Visual-Installationen und-Performances (alle mit kostenlosem Eintritt).</p>
<p>Am Freitag (23.00 Uhr) verschmilzt Anton Kaun alias „Rumpeln“ Videos vom Sägen einer Kreissäge, von auf Eimer fallenden Bällen und Aufnahmen früherer Metalexperimente mit unterschiedlichen Sound-Elementen und -Gegenständen zu einem Mix aus Lärm &amp; Geschrei.</p>
<p>Legoloop setzt sich am Samstag (20.00 Uhr) mit zwei zentralen Elementen der elektronischen Musik auseinander: Lego als modulares und spielerisches architektonisches Konzept und der Loop als prägendes Stilmittel in der Klubmusik. Turntable und Computer, die 2 wichtigsten technischen Hilfsmittel der Klubkultur werden miteinander verbunden. Legoklötzchen übernehmen die Funktion von Drehknöpfen, Schieberreglern, Maus und Tastatur. Eine Videokamera ersetzt die Nadel als Tonabnehmer.</p>
<p>Danach (22.00 Uhr) wird in einer Live-Performance die elektronische Musik der DJs mit Club Visuals aus vorbereiteten Animationen und in Echtzeit generiertem Filmmaterial untermalt. Können Club Visuals als eigenständige Kunstform anerkannt werden? An diesem Abend widmen sich die Veranstalter des Augsburger Clubevents &#8220;Glitch Happens&#8221; dieser Frage.</p>
<p>Auch Tanz und Visuals lassen sich verbinden, wie das gemeinsame Programm der Videokünstlerin Stefanie Sixt (sixt sense) und der Tänzerin Anina von Molnar am Samstag (21.00 Uhr) zeigt. Die beiden untersuchen das Zusammenspiel vom körperlichem Impuls zu digitalem Ausschlag. Denn auch in einer Welt der Computer steht immer noch der Mensch im Mittelpunkt.</p>
<p>Als Abschluss (22.00 Uhr) befasst sich die Gruppe aus Micha Thies (Köln, Laptop, generative Videos), Martin Krejci (München, Institut für Leistungsabfall und Kontemplation, Präparierte Elektronik), Sebastian Giussani (Ausgburg, Präparierte Elektronik), Vedat Hopoglu (Ausgburg, Synthesizer), Deniz Khan (Augsburg, Schlagzeug) und Tobias Grewenig (Köln, Laptop, div. Elektronik)mit Strukturen visueller und akustischer Ebenen.</p>
<p>Weitere Informationen zu interessanten Orten und Programmpunkten finden Sie auf  <a href="http://www.modularfestival.de" target="_blank">www.modularfestival.de</a></p>
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		<title>MODULAR 2010 &#8211; vom 15. -17.4. gibt es die zweite Auflage</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 16:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kochs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Erfolg des ersten MODULAR-Festivals im April 2009 mit über 15.000 Besuchern laufen bereits jetzt die Vorbereitungen für das MODULAR 2010. Wie schon 2009 gibt es in den 3 Tagen an verschiedenen Locations und Clubs in der Stadt einen breiten und innovativen Mix aus Aktionen und Veranstaltungen der Jugendkultur.

 
 

Die Workshops – Vermittlung von kulturellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Nach dem Erfolg des ersten MODULAR-Festivals im April 2009 mit über 15.000 Besuchern laufen bereits jetzt die Vorbereitungen für das MODULAR 2010. Wie schon 2009 gibt es in den 3 Tagen an verschiedenen Locations und Clubs in der Stadt einen breiten und innovativen Mix aus Aktionen und Veranstaltungen der Jugendkultur.</div>
<div><img class="alignleft size-medium wp-image-862" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/11/MODULAR-mit-Datum-300x81.jpg" alt="MODULAR-mit-Datum" width="300" height="81" /></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span id="more-854"></span></strong></p>
<h3>Die Workshops – Vermittlung von kulturellen Fähigkeiten durch glaubhafte Vertreter aus Jugendkulturszenen</h3>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-873" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/11/WS-150x150.jpg" alt="WS" width="150" height="150" />Den Auftakt im Herbst bilden wieder die <a href="http://www.modularfestival.de/?page_id=393" target="_blank">MODULAR-Workshops</a>. Dabei gibt es, ergänzend zu den bewährten Angeboten auch eine Neuerung. Für das MODULAR 2010 haben sich der Kulturpark West und der Stadtjugendring zusammen mit dem Popbüro der Stadt und dem Projekt „Mehr Musik“ auch eine eigene Workshop-Linie für und an Schulen ausgedacht. Allen Teilnehmern soll die Möglichkeit geboten werden, ihre Angebote – wie schon 2009 – im Rahmen des Festivals zu präsentieren.</p>
<p> </p>
<h3>Das Festival – neben der Weiterführung erfolgreicher MODULE auch Neuerungen</h3>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-874" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/11/Ganzes-MODULAR-ORCHESTER-150x150.jpg" alt="Ganzes-MODULAR-ORCHESTER" width="150" height="150" />MODULAR 2010 wird nicht alles neu erfinden, sich aber weiterentwickeln. So geht „Puppet on a String – Das MODULAR Orchester“ in die zweite Runde. Allerdings wird es 2010 insgesamt 5 Arrangeure geben, die 10 Songs von Augsburger Pop-Musikern für ein 30-köpfiges Ensemble bearbeiten. Im Bereich der Literatur steht bereits seit November das Programm. Verpflichtet wurden Juli Zucker / Marina Bartolovic (Regensburg / Heidelberg), Jasmin Ramadan (Hamburg) und „Die Schwabinger Schaumschläger“ (München): Michael Sailer, Moses Wolff, Jaromir Konecny.</p>
<p>Neu im Programm ist der Bereich „Computer-Gamer“, da diese Szene als jugendkulturelle Realität schon lange einen wichtigen Platz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat. Neben einem Platz für die „Gamer-Szene“ soll es bei diesem MODUL aber auch um die Diskussion der Problematik der „Killerspiele“ gehen. Vertreter der Szene stehen hier besorgten Eltern Rede und Antwort.</p>
<p>Auch der Film-Bereich wird erweitert: so startet MODULAR 2010 mit der Premiere eines in Augsburg in 4 Jahren gedrehten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SRbwdaeaUDQ" target="_blank">Remakes</a> der klassischen „Indiana Jones“ Filme, am nächsten Tag gibt es ein kleines Filmfest unter dem Motto „Rockin` and Reelin`“ und am letzten Festivaltag wird die Hochschule Augsburg einen Abend mit Filmen, Animationen und Clips aus Augsburg zeigen. Außerdem gibt es an diesem Abend die Prämierung eines eigenen Filmwettbewerbes.</p>
<p>Das „Klub-Kombinat“ wurde um zwei weitere Spielorte erweitert, so dass MODULAR 2010 noch mehr Raum für die verschiedenen Musik-Szenen bereithält.</p>
<p>Das konkrete Programm und die Informationen zu den verschiedenen Veranstaltungen aus Film, Theater, Literatur, moderner Kunst, Clubkultur, Visuals und Musik gibt es unter <a href="http://www.modularfestival.de" target="_blank">www.modularfestival.de</a></p>
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		<title>MODULAR-Festival 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 08:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kochs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
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Und es geht doch!
Vielfalt und Inhalt kommen an bei der Augsburger Jugend
Mehr als 10.000 meist jugendliche Besucher kamen zur ersten Ausgabe des neuen Jugendkulturfestivals in Augsburg. Damit wurden die Erwartungen des veranstaltenden Stadtjugendrings mehr als übertroffen. Das weit gesteckte Angebot von Performance, über Literatur, Theater, Poetry Slam, Kunst, Visuals, Film, Sport bis zur Musik kam beim Publikum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://www.modular-festival.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-705" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/04/modular-banner-vorlage.jpg" alt="MODULAR - Das Festival vom 2. -4.4.2009" width="700" height="224" /></a><br />
Und es geht doch!</h1>
<h2>Vielfalt und Inhalt kommen an bei der Augsburger Jugend</h2>
<p>Mehr als 10.000 meist jugendliche Besucher kamen zur ersten Ausgabe des neuen Jugendkulturfestivals in Augsburg. Damit wurden die Erwartungen des veranstaltenden Stadtjugendrings mehr als übertroffen. Das weit gesteckte Angebot von Performance, über Literatur, Theater, Poetry Slam, Kunst, Visuals, Film, Sport bis zur Musik kam beim Publikum bestens an.</p>
<p>Im Vorfeld war mehrmals die Befürchtung geäußert worden, dass das Programm zu &#8220;anspruchsvoll&#8221; sein könnte und deswegen am Publikum vorbei gehen würde, doch dem war nicht so&#8230;</p>
<p><span id="more-704"></span></p>
<h3>Ein paar Beispiele:</h3>
<p>Die Installation <strong>&#8220;Wie Fische im Wasser&#8221;</strong> von Stefanie Sixt in der Moritzkirche hatten an den 3 Tagen mehr als 1.000 meist junge Besucher, die sich in der Apsis der Kirche auf den Teppich setzten und für ein paar Minuten in die Unterwasserwelt der Videokünstlerin eintauchten.</p>
<p>Die sehr anspruchsvolle Auftragsarbeit <strong>&#8220;Puppet on a String &#8211; Das MODULAR-Orchester&#8221;</strong> &#8211; bei der 8 Musiker aus Klassik und Jazz 10 verschiedene Sänger aus der Augsburger Rock/Pop/Elektro-Szene begleiteten, kam so gut an dass alle Karten für die 3 Veranstaltungen schon am zweiten Festival-Tag ausverkauft waren. Ein weiteres Konzert wäre sofort ausverkauft gewesen. Gerade das zweite Konzert in der Barfüßer-Kirche wurde innerhalb der Konzertreihe zum absoluten Höhepunkt mit &#8220;Standing Ovations&#8221; des jugendlichen Publikums. Die Arangements der beiden Musiker Michael Kamm und Tim Alloff waren alles andere als leicht verdauliche Kost und spielten gekonnt mit den Stilmitteln der Klassik, des Pop und des Jazz.<a href="http://www.modularfestival.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-706" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/04/modular_barfuss_vorab-199x300.jpg" alt="modular_barfuss_vorab-199x300" width="199" height="300" /></a></p>
<p>Weitere Fotos <a href="http://www.jazzpixel.de/fileadmin/galsblog/09A019_puppet/index.html" target="_blank">HIER<br />
</a><br />
Die schrille Performance<strong> &#8220;Big Battel&#8221;</strong> bei der Comic auf Wrestling traf und die in einem 3-monatigen Workshop von 15 &#8211; 17-Jährigen selbst entwickelt worden war wurde zu einer furiosen Show im Capitiol. Das Publikum ließ sich voll auf die skurile Mischung aus Theater, Performance und Klamauk ein und der Abend steigerte sich bis zum Finale.<br />
Bilder von den Mitgliedern des MODULAR Foto-Workshops zur Big Battel <a href="http://picasaweb.google.com/modularfestival2009/ModulafestivalAmFreitag#" target="_blank">HIER</a></p>
<p>Auch die Literatur-Reihe mit Sarah Hakenberg, Selim Özdogan und Oliver Polak kam sehr gut an. Alle drei Abende waren gut gefüllt und die Literaten glücklich über ein interessiertes Publikum.</p>
<p>Der Poetry-Slam im Boxring am letzten Festival-Tag wurde zu einem DER Publikumsmagneten. Das Capitol wurde mehrmals wegen Überfüllung geschlossen. Dabei war interessant zu beobachten, dass im Publikum viele &#8220;Nicht-Slammer&#8221; dabei waren &#8211; junge Menschen, die sich zum ersten Mal einen Poetry-Slam anschauten. Sogar das Slammer-Urgestein Wolf Hogekamp gestand nach der Veranstaltung, dass ihm eine solche Veranstaltung im Boxring (!) mit Licht- &amp; Nebel in Berlin so nicht gelingen würde&#8230; Videos zum Slam <a href="http://www.vimeo.com/album/80247" target="_blank">HIER</a></p>
<p>Fazit: es ist möglich ein Festival für junge Menschen zu machen, bei dem der Mainstream und die Party nicht im Vordergrund stehen. Viele Rückmeldungen junger Besucher zeigten den Machern, dass sie eine solche Veranstaltung sogar besser finden als die &#8220;Legende&#8221; x-large. Auf diesem Erfolg wird der Stadtjugendring nun für das zweite Festival 2010 aufbauen und dann versuchen, das Profil noch deutlicher zu schärfen.</p>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wasser Musik: Neues Denken bei Multisensual 3</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wasser-musik-neues-denken-bei-multisensual-3/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 16:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Friedrichs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[michael friedrichs]]></category>
		<category><![CDATA[S'ensemble]]></category>

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		<description><![CDATA[
Multisensual 3 am 27. März: Es gibt Neues zu hören, zu sehen und zu denken. Nach Muster/Pattern (Oktober 2008) und MonoDialoge: Kunst (Januar 2009) lädt der in Augsburg ansässige Multimediakünstler Eric Zwang Eriksson nun zum dritten Mal zu seiner multisensorischen Lesereihe ein. Thema ist &#8211; aus Anlass des Händel-Jahres &#8211; &#8220;Wasser Musik / Water Musik&#8221;.
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoPlainText"><strong>Multisensual 3 </strong>am 27. März: Es gibt Neues zu hören, zu sehen und zu denken. Nach <em>Muster/Pattern</em> (Oktober 2008) und <em>MonoDialoge: Kunst</em> (Januar 2009) lädt der in Augsburg ansässige Multimediakünstler Eric Zwang Eriksson nun zum dritten Mal zu seiner multisensorischen Lesereihe ein. Thema ist &#8211; aus Anlass des Händel-Jahres &#8211; &#8220;Wasser Musik / Water Musik&#8221;.</p>
<p><span id="more-682"></span> Drei bekannte Augsburger Autoren haben sich diesem Thema gestellt und werden ihre (sehr unterschiedlichen) Texte leibhaftig vortragen, gleichzeitig mit der interaktiven, kommunikativen Bereicherung durch die von Eric Zwang Eriksson live zugesteuerten audiophonen und/oder visuellen Ergebnisse seiner Bearbeitung des Sujets.</p>
<p>Lyrik, Prosa oder Essays in einem einmaligen Vortrag, von Bild und/oder Ton live durchsetzt; aleatorisch, improvisiert, spannend. Und sicherlich ein Genuss für alle Sinne!</p>
<p class="MsoPlainText">Multisensual 3: Wasser Musik / Water Music. Nur am Freitag, 27. März 2009, 20:30 Uhr, im S&#8217;Ensemble Theater (Kulturfabrik, Bergmühlstr. 34, 86153 Augsburg, Vorbestellungen über Tel. 0821/34 94 666)</p>
<p class="MsoPlainText">Die drei Autoren Erich Pfefferlen, Gerald Fiebig und Michael Friedrichs braucht man hier kaum vorzustellen &#8211; sie sind vielfach aufgetretene Verfasser sehr unterschiedlicher Texte.</p>
<p class="MsoPlainText">Erich Pfefferlen ist vor allem als Lyriker bekannt,</p>
<p class="MsoPlainText">Gerald Fiebig (Kunstpreis der Stadt Augsburg) als Lyriker und Herz der &#8220;Echokammer&#8221;,</p>
<p class="MsoPlainText">Michael Friedrichs als vielfacher Teilnehmer beim Poetry Slam und Lektor des Wißner-Verlags.</p>
<p class="MsoPlainText">Eric Zwang Eriksson befasst sich seit über 10 Jahren mit den Möglichkeiten künstlerischen Ausdrucks in Wort, Bild und Ton. Seine 30 Jahre währenden Erfahrungen als improvisierender Musiker prägen seine Herangehensweise &#8211; ein Homo ludens auf den Spuren des Momentum. In der Verflechtung dreier künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten schafft er unterschiedlichste audiovisuelle Installationen. Er arbeitet mit Musikern, Performern, Autoren und Theatern zusammen. Er lebt als freier Künstler und Journalist in Augsburg.Infos unter: www.editioneazy.com,http://www.multisensual.editioneazy.com/</p>
<p class="MsoPlainText">
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		<title>„Die Lange Nacht der Fugger“ am 20. Juni 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 15:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des 550. Geburtstages Jakob Fuggers widmet das Kulturamt die Kunstnacht 2009 einer der wichtigsten Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Zur „Langen Nacht der Fugger“ werden wie in den Vorjahren die Museen, Kirchen und historischen Säle der Innenstadt bis Mitternacht geöffnet sein und sollen mit einem vielfältigen Programm aus Musik, Theater, Lesungen, Führungen etc. bespielt werden. Einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des 550. Geburtstages Jakob Fuggers widmet das Kulturamt die Kunstnacht 2009 einer der wichtigsten Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Zur „Langen Nacht der Fugger“ werden wie in den Vorjahren die Museen, Kirchen und historischen Säle der Innenstadt bis Mitternacht geöffnet sein und sollen mit einem vielfältigen Programm aus Musik, Theater, Lesungen, Führungen etc. bespielt werden. Einen Schwerpunkt werden Beiträge bilden, die an die Geschichte der Fugger anknüpfen, sowie musikalische Programme, die sich auf die Renaissancezeit beziehen.</p>
<p>Selbstverständlich sind aber auch moderne Adaptionen der Themen Geld, Macht und Einfluss willkommen, damit auch eine Brücke in die Gegenwart geschlagen wird. Besonders hervorgehoben werden außerdem die Örtlichkeiten, die in direktem Zusammenhang zu den Fuggern stehen (wie die Fuggerhäuser in der Maximilianstraße und die Fuggerei als älteste Sozialsiedlung der Welt).<span id="more-603"></span></p>
<p><strong>Redaktionsschluss für das Programmheft ist der 27. Februar 2009. </strong></p>
<p>Vorschläge können ab sofort an das Kulturamt gesendet werden:<br />
Elke Seidel, Projektleitung: <a href="mailto:kulturamt.projekte@augsburg.de">kulturamt.projekte@augsburg.de</a> oder<br />
Barbara Friedrichs, Projektassistenz: <a href="mailto:barbara.friedrichs@augsburg.de ">barbara.friedrichs@augsburg.de</a><br />
Für Rückfragen steht das Kulturamt gerne zur Verfügung: Tel. 0821/324-3253 oder –3254.</p>
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		<title>Heimspiel: Das Bild zum Ton</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 17:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Kulturmagazin a-guide präsentiert gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Augsburg am 15. Januar um 20 Uhr in der Kantine „Weltbar“ den dritten Teil seiner Heimspiel Edition, eine DVD mit dem Titel „Das Bild zum Ton“. Nach den CD Produktionen 2006 „Der Sound unserer Straßen“ und 2007 „Die Labels unserer Stadt“ untersucht die neuste a-guide [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-717" style="float: left; margin-right: 8px" title="Heimspiel" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2009/01/h3_arti.jpg" alt="Heimspiel" width="200" height="252" />Das <a href="http://www.a-guide.de/" target="_blank">Kulturmagazin a-guide</a> präsentiert gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Augsburg am 15. Januar um 20 Uhr in der <a href="http://www.musikkantine.de/" target="_blank">Kantine</a> „Weltbar“ den dritten Teil seiner Heimspiel Edition, eine DVD mit dem Titel „Das Bild zum Ton“. Nach den CD Produktionen 2006 „Der Sound unserer Straßen“ und 2007 „Die Labels unserer Stadt“ untersucht die neuste a-guide Heimspielproduktion wie das Bild zum Ton kommt. 18 sehenswerte Beiträge von Künstlerinnen und Künstler aus unserer alten Stadt geben einen Einblick in das weite Spektrum, die Vielfalt und Frische von Musikclips „Made in Augsburg“. <a href="http://www.e-thieme.de/?p=716" target="_blank">Weiterlesen.</a></p>
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		<title>Augsburg Factory</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 10:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Bommas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Creative City II: Auf Grundlage des von Karl Ganser formulierten Textes „Augsburg – Creative City“ fand am 29.07. im TIM eine Gesprächsrunde unter Beteiligung von Kulturreferent Peter Grab statt, die als Schlussstatement die Formulierung eines Rohkonzeptes beschloß, das als Grundlage für einen Antrag im Kulturausschuss im Oktober dienen soll. Unter Zugrundelegung des Papiers von Karl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Creative City II: </strong>Auf Grundlage des von Karl Ganser formulierten Textes „Augsburg – Creative City“ fand am 29.07. im TIM eine Gesprächsrunde unter Beteiligung von Kulturreferent Peter Grab statt, die als Schlussstatement die Formulierung eines Rohkonzeptes beschloß, das als Grundlage für einen Antrag im Kulturausschuss im Oktober dienen soll. Unter Zugrundelegung des Papiers von Karl Ganser und der am 29.07. diskutierten Ergänzungen, Erweiterungen und Planungsideen wird von Peter Bommas ein solcher Entwurf gefertigt, der im Auguist von einer größeren Arbeitsgruppe nochmals diskutiert und endgültig überarbeitet werden soll.<br />
Hier der Konzeptvorschlag zu <strong>Augsburg Factory</strong>, der am 04.08. mit Prof. Ganser durchgesprochen wurde.<span id="more-585"></span></p>
<p><strong>Augsburg Factory</strong><br />
Die Idee ist die Etablierung eines Festes, eines öffentlichen Schau- und Aktionsraumes als „work in progress“ In den Jahren 2009 – 2011. Ein Fest, eine Schau, ein Szenario, das lokale Ressourcen mit globalen Trends verbinden und vorhandene, aber unterentwickelte oder verschüttete kreative und räumliche Potentiale vor der Folie „Industriekultur“ zur Geltung bringen soll. Industriekultur trifft creative urban cultures – Augsburg Factory! Postmoderne Popkunst von Design und Mode bis zu elektronischen Soundcollagen und theatralen Raumperformances, von Handyfilming bis HipHop-Kultur trifft auf Industriekultur der klassischen Moderne, die industrielle Revolution und ihre verbliebenen Artefakte reiben sich an künstlerischen Entwürfen fürs 21. Jahrhundert – lokale Originale stehen neben kreativen Kopien globaler Trends. Das Stichwort im Diskurs der Kulturwissenschaften dazu heißt „Glocalisation“ – lokale Aufarbeitung und Umformung globaler Prozesse. Das Projekt „Augsburg Factory“ bringt diese Entwicklung auf den Punkt und konkretisiert die Behauptung einer „creative city“.</p>
<p><strong>Diskussionsstand</strong><br />
Es besteht zwischen den etablierten Kultureinrichtungen (Theater, Museen, Kunstsammlungen), den Repräsentanten der Pop- und Alternativkultur (Kulturpark West), dem Zentrum für Migrationskultur (Interkulturelle Akademie, Kreßlesmühle) sowie den Vertretern der industriekulturellen Vorzeigeprojekte (TIM im Textilviertel, Gaswerk, Bahnpark) Einigkeit darin, dass die ursprüngliche Idee einer – wie auch immer gearteten – Verbindung von industriekulturellem Potential mit den – bisher versteckten – Ressourcen der „creative urban cultures“ und ihrer Protagonisten verfolgt werden soll. Im Vordergrund steht dabei die interessante und spannende Gestaltung des Wegs zu dem möglichen Ziel bzw. Endprodukt: ein großes, öffentlichkeitswirksames Fest, mit Alleinstellungsmerkmal in der Verbindung von historischer Industrie- und postmoderner Popkultur und unter möglicher Einbeziehung von – in einem eben solchen Suchprozeß ausgewählten &#8211; Partnerregionen oder – städten.</p>
<p>Weiterhin besteht Einigkeit darin, dass diese angestrebte Verbindung von historischer Architektur und kreativen Akteuren eine Ausdrucksform finden soll, die jenseits von feudaler, rückwärtsgewandter Feierkultur die Coolness und das Ambiente ungewöhnlicher (Industrie)Locations, die Unangepasstheit, das Querdenkende und das Visionäre künstlerischer Szeneelite mit den Erwartungen einer eher abwartend-neugierigen aber kultureller Unterhaltung abseits konventioneller Angebote durchaus aufgeschlossenen Stadtgesellschaft zusammen bringt.</p>
<p><strong>Modul 1: Laufsteg<br />
<em>Vom Scouting zum Casting<br />
</em></strong>Die beschriebene Idee eines „work in progress“ erfordert somit ein intensives, an den popkulturellen Nischen der Stadt ausgerichtetes Suchverfahren, einen Prozeß der Entdeckung und Enttarnung, was die Szene der creative cultures in der Stadt angeht. Dieses Aufspüren der interessanten, subversiven, visionären, grenzüberschreitenden Kunstformen sollte szenenah und unkonventionell erfolgen: Scouting! Es muß eine durch szenekompetente Akteure in Gang gesetzte Bestandsaufnahme stattfinden, die das vorhandene kreative Potential sichtbar macht und bei diesem Prozess des „Aufzeigens“ schon Kreativität und ihre Akteure praktisch zur Anschauung bringt. Eine Maßnahme, die das Risiko von Kitsch, Dilettantismus und des Scheiterns nicht scheut: Öffentliches Casting!</p>
<p>Die Stadt öffnet sich und gibt den Platz/Raum für eine Selbstdarstellung der kreativen Akteure und Einrichtungen, bietet eine Andockstation, bei der kreative Szene und industriekulturelles Alleinstellungsmerkmal eine attraktive Liason eingehen können. Für 2009 könnte dies räumlich und zeitlich die Eröffnungsphase des TIM und seines städtebaulichen Umfeldes in der ehemaligen AKS sein: Scouting und Casting münden 2009 in die Aktion LAUFSTEG – ein öffentlicher Schauraum im Industrieambiente. Eine Schauveranstaltung als „Markt der Möglichkeiten“, angelegt als Projekt. Auch die Neukonzeptionierung des Alten Hauptkrankenhauses durch eine stadtnahe Investorengruppe könnte in Überlegungen einbezogen werden – eine kreative Nutzung auf Zeit könnte zur Präsentation der Umnutzungspläne passen. Und nicht zuletzt ist diese Idee des „Laufstegs“ auch für die innerstädtische Maximilianstraße ein mögliches Denkmodell.</p>
<p>Vergleichbar den Modalitäten bei „3 Tage freie Räume“ oder „Rampe 3“ könnten ohne strenge Kuratierung alle aufgerufenen Kreativen den Eröffnungszeitraum des TIM für Aktionen, Ausstellungen, Installationen, Workshops, Inszenierungen etc. nutzen und für zwei Wochen „Augsburg Factory“ zeigen. Dabei sollte auch die Einbindung von ausgewählten, zum Ereignis passenden und den Diskurs um die „creative urban cultures“ vorantreibenden Aktionen und Projekte hochkultureller Partner gehören – z.B. die experimentelle, theatrale Bespielung eines Quartiers, eines industriekulturellen Raumes oder die musikalische Installation einer „Raumoper“ oder eines „Geräuschareals“. Bei beiden Ideen liegen mit konkreten Projektvorschlägen des Theaters Augsburg (Dokumentartheatergruppe mit dem Thema „Dierig-Weber“) sowie des Projektes „Mehr Musik!“ schon realitätsnahe Kooperationsmöglichkeiten vor. Parallel müsste eine Workshopstruktur – die sich an den Erfahrungen des MODULAR-Festivals 2009 orientieren könnte – installiert werden, die dem aktiven Konsum das „Do-It-Yourself“ zur Seite stellt.</p>
<p><strong>Modul 2: Das Fest<br />
<em>Vom Laufsteg zur Inszenierung<br />
</em></strong>Ausgehend von den Möglichkeiten und des Potentials dieser ersten kreativen „Leistungsschau“ lässt sich der Stellenwert von „urban cultures“ in der Stadt bestimmen, lässt sich ein Bezug zu den industriehistorischen Attraktivitäten herstellen und ein Szenario entwickeln, das in der Folge in ein echtes „Fest“ münden kann. Dieses „Fest“ weitet den Kreis der Akteure auf nationale und internationale Kreative aus, bezieht eine Tagung, ein Symposion der „creative cultures“ und Vordenker der „creative city“ in das Konzept ein und sorgt so für die nationale Reputation. Das Projekt einer mehrtägigen Schau wird formatisiert, erhält einen festeren Rahmen und wird von der lokalen und stark zufälligen Ebene auf ein nächstes Level überführt. Konstanz, Qualität, Strahlkraft und eine entwickelbare thematische Zuspitzung unter Beibehaltung eines genuinen „Szenecharmes“ machen aus dem dilatorischen Anfang eine Marke. Künstler und Künstlergruppen auf Einladungsbasis treffen auf dann kuratierte Akteure und Gruppen der lokalen Off-Szene und spezielle Projekte hochkultureller Partnereinrichtungen. Ein industriekulturelles Ensemble wird bespielt, als Raumtheater und Geräuschfeld inszeniert und möglicherweise über die Localbahn mit einem zweiten interessanten Areal verwoben. Zu fragen wäre, inwiefern dieses „Fest“ sich die Strukturen der 2010 anstehenden Landesausstellung zu Nutze machen könnte, ohne vom „feudalen“ Charakter dieses Großevents beschädigt zu werden. Ausserdem wäre wichtig die logistische, planerische Einbindung der etablierten Kulturträger, die bei dem Fest eine Plattform für sonst eher gescheute „Experimente“ erhalten. Eine inszenatorische Verdichtung popkultureller Akteure und Aktionen, ein inszenierter Dialog von subkulturellen, hochkulturellen und industriehistorischen „Erzählungen“ erfordert dann auch eine sichtbare Handschrift. Ein funktionsfähiges Kuratorium aus authentischen Akteuren, prominenten „Türöffnern“ und unkonventionell arbeitendem Vordenker/Vordenkerin – allesamt Sympathisanten dieser Symbiose aus Industrie- und Popkultur – muß als Steuerungsgruppe den Weg vom Projekt zum Fest begleiten, kommentieren und lenken. Politischer Geleitschutz muß vom Kulturreferenten und von kulturnahen Fraktionsmitgliedern geleistet werden.</p>
<p><strong>Kostenkalkulation<br />
</strong>Für 2009 und 2010 wäre an die Bereitstellung von Finanzmitteln in Höhe von jeweils ca. EUR 150.000.- zu denken, um damit die Bewerbung, Organisation und technische Durchführung des „Laufstegs“ zu bewerkstelligen. Darin enthalten wären Honorare für ein Organisationsbüro mit dem Scouting- und Castingprozess in Höhe von ca. EUR 20.000.-, Organisations- und Technikkosten in Höhe von ca. EUR 10.000.- sowie Kosten für Öffentlichkeitsarbeit in Höhe von EUR 10.000.- Dazu kämen Gesamtkosten von ca. EUR 100.000.- für die Inszenierung eines attraktiven, ungewöhnlichen „Laufstegs“.</p>
<p>Für das anvisierte Folgemodul „Fest“ müsste ein Finanzrahmen angepeilt werden, der sich an Festivals vergleichbarer Größenordnung orientieren kann und deutlich über dem ABC-Festival liegen müsste, ein Betrag von ca. EUR 800.000.- wäre nicht zu niedrig angesetzt. Der Anteil des städtischen Haushalts an diesen Kosten wird realistischer Weise bei maximal 50 – 60% liegen. Ein Modell für mögliches Sponsoring mit unverbrauchten Partnern ist zeitnah zu erstellen und den Modulen zuzuordnen.</p>
<p><strong>Zeitplan<br />
</strong>Beantragung der Vorlaufkosten für 2009 als Projektantrag im Herbst 2008. Beginn und Durchführung des Scoutingprozesses von Januar bis Mai 2009. Das Casting als Szeneschau im Rahmen der TIM-Eröffnung im Juli 2009, z.B. als „10 Tage Augsburg Factory“. Nach Auswertung dieses „Marktes“ Entscheidung für 2010 – Projekt Level II oder schon „Fest“? Diese Möglichkeit birgt mehr Chancen für eine endgültige Festetablierung in 2011, da auch der nationale/internationale Vorlauf, die Chancen für Fachtagung und Künstlereinladungen getestet werden kann. Mein Vorschlag wäre also eine zweijährige Projektphase mit Steigerungspotential, die dann 2011 in das „Fest“ mündet.</p>
<p><strong>Postscriptum</strong></p>
<ol>
<li>Mit der Entwicklung und Moderierung dieser Festivalidee einher gehen sollte auch die mit der IHK und der Regio schon besprochene Inventarisierung der kulturwirtschaftlichen Bedeutung dieser Szenerie und der Konnex zur Wirtschaftsförderung. Ein 1. Augsburger Kulturwirtschaftsbericht sollte erstellt werden und zeitgleich zur Bestandsaufnahme der Kreativszene erscheinen.</li>
<li>Parallel dazu müsste die Einbindung der aktuellen Aufarbeitung der Geschichte der Industriekultur erfolgen, die sich derzeit mit der Anbahnung eines „Industriekultur-Pfads“ schon bemerkbar macht. Bahnpark, Gaswerk und Textilviertel bieten dazu wunderbare Andockstationen für den Weg von der Wiederentdeckung der klassischen Industriemoderne zu ihren postmodernen Nutzungspotentialen. Die Akteure dieser stadt- und industriehistorischen „Werkstattarbeit“ sollten den Zugang zu den popkulturellen Aktualitätsüberlegungen ermöglicht bekommen.</li>
</ol>
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		<title>Das MODULAR-Festival startet in die Workshop-Phase</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 14:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kochs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Im Frühjahr 2009, genauer gesagt vom 2. – 4. April, findet in Augsburg das neue Jugendkulturfestival MODULAR statt, mit dem Ziel möglichst vielen verschiedenen jugendkulturellen Bereichen eine Plattform zu bieten. Keine noch so kleine Nische in der Musik, der Kunst oder auch im Sport soll außen vor bleiben. MODULAR soll zeigen wie breitgefächert und vielfältig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="Arial;"><a href="null"><img class="alignnone" src="http://modularfestival.files.wordpress.com/2008/10/modular-logo2.jpg" alt="" width="480" height="250" /></a><br />
Im Frühjahr 2009, genauer gesagt vom 2. – 4. April, findet in Augsburg das neue Jugendkulturfestival MODULAR statt, mit dem Ziel möglichst vielen verschiedenen jugendkulturellen Bereichen eine Plattform zu bieten. Keine noch so kleine Nische in der Musik, der Kunst oder auch im Sport soll außen vor bleiben. MODULAR soll zeigen wie breitgefächert und vielfältig die heutige Jugendkultur ist.</span> </p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="Arial;"><span id="more-483"></span>Da es aber auch unter den Jugendlichen viele gibt, die den einen oder anderen Trend nur vom Hörensagen kennen oder einfach mal Lust haben etwas anderes auszuprobieren, starten wir bereits Ende November mit der ersten Welle der MODULAR-Workshops. Ab Januar 2009 startet dann eine zweite Welle.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><span><strong>Breites Netzwerk sorgt für hohe Qualität!</strong></span><span style="Arial;"><br />
Durch eine breite Vernetzung konnten die besten Szenekenner aus der Stadt für die Workshops gewonnen werden. Sie werden in ihrem Workshop den Jugendlichen aus erster Hand vermitteln was es heißt Graffiti als Kunst zu verstehen, wie man einen coolen Comic-Strip entwickelt oder auch wie man aktuelle Hip Hop Tanzelemente zu einer Choreographie<span style="yes;">  </span>zusammenfügt. Kurzfilme mit dem Handy richtig in Szene setzen? Filme schneiden und vertonen? Visuals erstellen? Oder im Poetry Slam das Publikum begeistern?</span></p>
<p><span style="Arial;">Die Workshops decken wirklich alles ab, was momentan angesagt ist. Und das Beste wird sein dass die Ergebnisse dieser Workshops nicht nur für eine Handvoll Leute zu sehen ist, sondern dass diese direkt ins Festival mit einfließen und somit ein Teil des 3-tägigen Events werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="Arial;">Billige Preise erleichtern das Mitmachen!<br />
</span></strong><span style="Arial;">25,-€ Kursgebühr für ein 4monatigen Workshop? Das kann doch nicht sein… Stimmt eigentlich, aber durch die breite Vernetzung vieler Partner geht es im Rahmen des MODULAR-Festivals eben doch. Am besten gleich einen Workshop aussuchen, auf die Internetseite der VHS gehen, anmelden und bereits jetzt Teil von MODULAR werden!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="Arial;">Kurzübersicht über die MODULAR-Workshops<br />
</span></strong><span style="bold;">Ausführliche Beschreibungen der Workshops gibt es auf dem Blog des Modular-Festivals unter: <a href="http://modularfestival.wordpress.com/">http://modularfestival.wordpress.com/</a> <br />
Anmelden kann man sich bei der VHS Augsburg unter <br />
<a href="http://www.vhs-augsburg.de/aktuell/modular-festival">http://www.vhs-augsburg.de/aktuell/modular-festival</a>. </span></p>
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		<title>Kunst unter Strom</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/kunst-unter-strom/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 14:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Dietmair</dc:creator>
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		<description><![CDATA[LAB30 – das 7. Augsburger KunstLabor (13. &#8211; 15.11.2008) 
In der internationalen Medienkunstszene hat Augsburg längst einen Namen: Vom 13. bis 15. November 2008 verwandelt sich das Augsburger Kulturhaus abraxas mit dem Medienkunstlabor lab30 immerhin schon zum siebten Mal in ein Elektronik-Kunstlabor, in dem Medien- und Installationskünstler, Soundelektroniker und digital Artists aus aller Welt ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="AR-SA;"><strong>LAB30</strong></span><span style="AR-SA;"> – das 7. Augsburger KunstLabor (13. &#8211; 15.11.2008) </span></p>
<p><span style="AR-SA;"><span style="Times New Roman;"><span style="AR-SA;">In der internationalen Medienkunstszene hat Augsburg längst einen Namen: Vom <strong>13. bis 15. November 2008</strong> verwandelt sich das Augsburger Kulturhaus abraxas mit dem <strong>Medienkunstlabor lab30</strong> immerhin schon zum siebten Mal in ein Elektronik-Kunstlabor, in dem Medien- und Installationskünstler, Soundelektroniker und digital Artists aus aller Welt ihre Kreativität unter Beweis stellen. Sie tun dies in einer Ausstellung, Live- und Club Acts und setzen dabei unglaubliche Konstruktionswunder, extreme Denkmuster, Stilikonen der digitalen Epoche und ihr Publikum unter Strom. </span></span></span></p>
<p><span style="AR-SA;"><span style="Times New Roman;"><span>Für die Festivalbesucher ist lab30 wie immer eine Einladung zu „plug &amp; play“ im großen Stil, worauf man sich mit allen Sinnen, mit Körpereinsatz und<span style="yes;"> </span>Feierlaune einlassen darf. Eine bizarre Welt von Geräuschen, Zeichen, virtuellen Räumen und ein Festival für Nerds und Nachtlichter: Die lab30-Ausstellung öffnet täglich von 20 Uhr bis Mitternacht und in diesem Jahr zudem erstmals auch am Samstagnachmittag. Sie wird begleitet von Live Acts, Konzerten und Kurzfilmen und vollzieht den nahtlosen „shift“ zum <strong>Lab Club</strong> </span><span>mit Sound- und Elektro-Acts bis zum frühen Morgen. Wie im vergangenen Jahr wird einer der Festivalbeiträge aus der Ausstellung mit dem „<strong>lab30</strong></span><span><strong> Award</strong></span><span style="AR-SA;">“ prämiert. <span id="more-466"></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="auto;"><span>Die <strong>Ausstellung</strong> </span><span style="ArialMT;">mit 18 Exponaten der europäischen Medienkunstlandschaft präsentiert sich als experimentelles Netzwerk und offenes System von interaktiven, intergalaktischen Klang- und Bildmodulen. Hier geht es um irritierende, verblüffende und humorvolle Reflexionen zu einer Realität, die immer mehr von Technik gestaltet und beeinflusst wird. Die Künstler hinterfragen, zerlegen, montieren und programmieren gängige Denk- und Wahrnehmungsmuster um und entheben sie ihrer Eindimensionalität. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="auto;"><span>So zum Beispiel die „<em>Schüchternen Lichter</em>“, die von ihrer Schöpferin mit Schwarmintelligenz ausgestattet wurden; oder „<em>Pongmechanik</em>“, das Revival eines Computerspiel-Klassiker in rein mechanischer Umsetzung; und eine „<em>Struckmachine</em>“, die per Kreditkarte Strickmuster entwirft. Eine Installation mit Tonbandgeräten führt „<em>Schalljahre²</em>“ als mögliche neue Maß-<span style="yes;">  </span>einheit ein; der „<em>Vanity Ring</em>“ googelt Ausstellungsbesucher aus; ein Kopiergerät wird zum Filmproduzenten; die „<em>Standard Time</em>“ wird in hölzerner Digitalanzeige übermittelt; magnetische Kräfte zeigen sich in „<em>Connect</em>“ in ihrer Bindungskraft so unberechenbar wie menschliche Gefühle; in „<em>Piu Piu!</em>“ darf man mit Schrei-Eingaben und vollem Körpereinsatz versuchen, die Steuerung zu übernehmen, bevor man zur Entspannung komplett in eine „<em>Klangkapsel</em>“ eintaucht. Das Kuratorenteam um Projektleiterin Elke Seidel (Kulturbüro Augsburg) stellte mit der Ausstellung wieder einmal einen digitalen Erlebnispark voller Überraschungen mit verblüffenden, analogen Inseln zusammen. Eines der Kunstwerke wird von einer mit<span style="yes;"> </span>Design-Studenten besetzten Jury mit dem <strong>lab30 Award 2008</strong> </span><span style="ArialMT;">gekürt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="auto;"><span>Zu den Highlights im <strong>Konzertprogramm</strong> </span><span>des lab30 Festivals zählen zwei Starformationen der internationalen Festivalszene: Das „<em>Modified Toy Orchestra</em>“ aus Großbritannien spielt ausschließlich auf „modifiziertem“ Kinderspielzeug, von der Barbiepuppe bis zu knallbunten Miniaturgeräuschcomputern. Das Orchestra hat bereits ein ganzes elektronisches Album auf diese Weise, ohne Midi, Sampling, Synthesizer oder Labtops, produziert. Ebenso effektvoll rasen die „Vinyl Killer“ der niederländischen Gruppe „<em>Staalplaat Soundsystem</em></span><span style="ArialMT;">“ in deren<span style="yes;"> </span>Installation „Yokomono“ über alte Schallplatten und übertragen per Radiosender alle möglichen Sounds auf im Raum verteilte Radios.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="auto;"><span style="ArialMT;">Erstmals besteht die Möglichkeit, auch am </span><strong><span style="Arial-BoldMT;">Samstagnachmittag </span></strong><span style="ArialMT;">die Ausstellung zu besuchen, die durchaus auch für Kinder geeignet ist: Alle Kurzfilmmodule werden außerdem an diesem Nachmittag en suite zu sehen sein – ein Eintauchen ist jederzeit möglich. Für alle, die Technik einfach einmal selbst in die Hand nehmen wollen, bietet Niklas Roy (Berlin) einen Workshop an. Die virtuelle Welt der Computerspiele kann mittels mechanischer Technik und Materialien des Alltags wieder in unserer realen Welt umgesetzt werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="auto;"><span style="ArialMT;">Nach dem Live-Act ist vor dem Club: Die </span><strong><span style="Arial-BoldMT;">lab30 Clubnächte </span></strong><span style="ArialMT;">präsentieren in allen drei<span style="yes;"> </span>Festival-Nächten die Stars der elektronischen Independent-Szene. WebSounds aus dem virtuellen Orbit, handgespielte Songstrukturen, ausgeklügelte Soundscapes und digital<span style="yes;"> </span>animierte Tracks zwischen DJing, Computer-Live-Performance und analogem Showcase stehen für good vibes bis zum Morgengrauen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="auto;"><span><span style="small;"><strong>MedienkunstLabor Lab30</strong> </span><span style="small;">(13. &#8211; 15. November 2008)<br />
</span></span><span style="ArialMT;">Kulturhaus abraxas, Sommestr. 30, 86156 Augsburg</span></p>
<p class="MsoNormal" style="auto;"><span><strong>Öffnungszeiten</strong>: Ausstellung und Konzerte Do </span><span>- Sa 20 &#8211; 24 Uhr,<br />
Ausstellung und Kurzfilme Sa 15 &#8211; 19 Uhr<br />
Clubnächte: Do ab 22 Uhr, Fr im abraxas Nordflügel + Sa </span><span style="'Times New Roman';">in der Kantine </span><span style="ArialMT;">ab 23 Uhr</span></p>
<p class="MsoNormal" style="auto;"><span><strong>Eintritt (nur Abendkasse):</strong> abends € 10/erm. € 8 // Samstagnachmittag € 6/erm. € 4 // Workshop € 5 // Clubnacht in der Kantine € 5 // 3-Tagesticket: € 24/€ 20</span></p>
<p class="MsoNormal" style="auto;"><span><strong>Info</strong> Kulturbüro, Elke Seidel, Tel. 0821-324 3253 oder<br />
Junges Theater Augsburg, Peter Bommas, Tel. 0800-444 2995</span></p>
<p> <span style="Arial;"><span style="small;">Das Festivalprogramm im Internet unter <a title="lab30 Festival" href="http://www.lab30.de" target="_blank"><strong>www.lab30.de</strong> </a></span></span></p>
<p> 
<a href='http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/kunst-unter-strom/lab30_hula-barbie-407x505/' title='lab30_hula-barbie-407x505'><img width="150" height="150" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2008/10/lab30_hula-barbie-407x505-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="&quot;Modified Toy Orchestra&quot;" title="lab30_hula-barbie-407x505" /></a>
<a href='http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/kunst-unter-strom/lab30_staalplaat_yokomono2-407x405/' title='lab30_staalplaat_yokomono2-407x405'><img width="150" height="150" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2008/10/lab30_staalplaat_yokomono2-407x405-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Yokomono von &quot;Staalplaat Soundsystem&quot;" title="lab30_staalplaat_yokomono2-407x405" /></a>
<a href='http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/kunst-unter-strom/standard-time_cbernd-schuller-407x405/' title='standard-time_cbernd-schuller-407x405'><img width="150" height="150" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2008/10/standard-time_cbernd-schuller-407x405-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die &quot;Standard Time&quot; in analog animierter Digitaloptik" title="standard-time_cbernd-schuller-407x405" /></a>
</p>
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		<title>Pax: Interkulturelle Begegnung im Kino</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 17:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Belz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Interkulturellen Wochen werden am Sonntag, 5. Oktober, um 11.00 Uhr im CinemaxX Kino, Willy-Brandt-Platz 2, Augsburg, nochmals drei Kurzfilme wiederholt. Darunter befindet sich die Dokumentation über ein Interkulturelles Jugendprojekt in Augsburg und Umgebung: &#8220;ORTSWECHSEL&#8221; (Pax 08). Erstmals 2008 waren Jugendliche zu einem kulturellen, religiösen, aber auch räumlichen Perspektivwechsel eingeladen. Fünf Tage in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Interkulturellen Wochen werden am Sonntag, 5. Oktober, um 11.00 Uhr im CinemaxX Kino, Willy-Brandt-Platz 2, Augsburg, nochmals drei Kurzfilme wiederholt. Darunter befindet sich die Dokumentation über ein Interkulturelles Jugendprojekt in Augsburg und Umgebung: &#8220;ORTSWECHSEL&#8221; (Pax 08). Erstmals 2008 waren Jugendliche zu einem kulturellen, religiösen, aber auch räumlichen Perspektivwechsel eingeladen. Fünf Tage in den Pfingstferien lebten sie in einer anderen Familie aus Augsburg und Umgebung, um deren Lebensumfeld als Familienmitglied kennen zu lernen.<br />
Der Aufenthalt dreier Jugendlicher in den Gastfamilien wurde filmisch von der Medienstelle Augsburg begleitet und dokumentiert.<span id="more-435"></span></p>
<p>Mit &#8220;Es schmeckt nicht so wie aus meinem Pinar&#8221; aus der &#8220;Wasser und Frieden&#8221;-Reihe (Pax 07) sind filmische Kindheitserinnerungen einer türkischen Migrantin zum Wasser zu erleben. Der Kurzfilm von Nimet Oswald in Kooperation mit der Medienstelle Augsburg zeigt, wie ein kleines Mädchen, das weit entfernt von den Eltern bei seiner Großmutter in der Türkei lebt, das Wasser erlebt. In ihrem Kurzfilm verarbeitet Nimet Oswald visuell und verbal Erinnerungen zum Wasser aus dem Dorf ihrer Kindheit. Dem Kindheitsbild aus der Türkei werden Impressionen aus dem jetzigen Umfeld der Filmemacherin gegenübergestellt.</p>
<p>Ein dritter Kurzfilm mit dem Titel &#8220;Falsche Flasche, lasche Liebe&#8221; von Schülern aus neun Nationen einer Übergangsklasse der St.-Georg-VS, wird im Rahmen dieses Programms gezeigt.</p>
<p><strong>Der Eintritt für alle 3 Kurzfilme ist frei.</strong></p>
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