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	<title>Kulturnetzwerk Augsburg &#187; Internet</title>
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	<description>News aus der Augsburger Kultur</description>
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		<title>MODULAR 2010 &#8211; geballte Kreativität an 3 Tagen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 17:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kochs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Augsburgs Jugendkulturfestival MODULAR geht in die zweite Runde und ist im vergangenen Jahr schnell gewachsen! Vom 15. &#8211; 17.4.2010 wird es 78 Veranstaltungen an 23 Orten geben. Das sind 18 Veranstaltungen mehr, als 2009. Dies bedeutet, dass das Festival noch breiter aufgestellt ist, als sein Vorgänger aus dem Vorjahr. Hier ein kleiner Einblick, ausführliche Informationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Augsburgs Jugendkulturfestival MODULAR geht in die zweite Runde und ist im vergangenen Jahr schnell gewachsen! Vom 15. &#8211; 17.4.2010 wird es 78 Veranstaltungen an 23 Orten geben. Das sind 18 Veranstaltungen mehr, als 2009. Dies bedeutet, dass das Festival noch breiter aufgestellt ist, als sein Vorgänger aus dem Vorjahr. Hier ein kleiner Einblick, ausführliche Informationen auf <a href="http://www.modularfestival.de">www.modularfestival.de</a></p>
<p><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Modular1.jpg"><img src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Modular1.jpg" alt="" width="900" height="154" /></a><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Modular.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Modular1.jpg"></a><span id="more-917"></span></p>
<p>Natürlich wird beim MODULAR auf Kontinuität gesetzt und bewährte Programmpunkte werden fortgeführt. So gab es auch 2010 wieder vorbereitende Workshops, die teilweise schon seit November 2009 laufen. Auch hier kann man einen positiven Trend erkennen: die Anzahl hat sich mehr als verdoppelt und die meisten Workshops sind ausgebucht! Auch in Sachen Programm gibt es Fortführungen von erfolgreichen Konzepten.</p>
<h3>10 Neue Songs, 6 junge Arrangeure und 3 neue Orte &#8211; Puppet on a String 2010</h3>
<p>So geht &#8220;<strong>Puppet on a String&#8221; &#8211; Das MODULAR Orchester</strong> in die zweite Runde &#8211; hier wird es 2010 wieder 10 eigens angefertigte Arrangements von jungen Augsburger Arrangeuren geben, die sich Musik aus der Augsburger Rock &#8211; &amp; Pop-Szene vorgenommen haben. Dieses Mal spielt dazu ein ganzes Jugendorchester mit 23 Mitgliedern. Auch in diesem Jahr gibt es nur 3 Aufführungen an 3 verschiedenen Orten. Hier besteht eine Kooperation mit dem Projekt &#8220;Mehr Musik!&#8221;, das eines der Arrangements bezahlt.</p>
<p><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Puppets2010.jpg"><img src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Puppets2010.jpg" alt="" width="700" height="350" /></a></p>
<p>Hier der Film zu den Proben von 2009:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=wfnJBiPDRwk">Die Proben zu Puppet on a String 2009</a></p>
<h3>Augsburgs größte &#8220;Schaumstoff-Schlägerei&#8221; &#8211; Die Big Battel</h3>
<p>Die &#8220;Big Battel&#8221; war alles in einem: Workshop, Kunstperformance, Spaß und Action im Boxring. Die vom Künstler &#8220;Mansch&#8221; initierte Aktion musste einfach weitergehen. Sie findet 2010 &#8211; natürlich wieder im Boxring am 16.4.2010 im Moritzsaal statt. Auch hier gibt es einen Film von 2009.<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=rHXQMnqY8DY">Die MODULAR BIG Battel 2009</a></p>
<h3>MODULAR-Fernsehturm auf dem Rathausplatz</h3>
<p>Ab Anfang April wird die Medieninstallation „MODULAR-Fernsehturm“ auf dem Rathausplatz auf originelle Art und Weise auf das Festival hinweisen. Die Macher von <a href="http://www.labbinaer.de" target="_blank">lab binaer</a> hatten schon 2009 mit der interaktiven Illumination der Fassade der Stadtmetzg für Furore gesorgt. 2010 werden 16 Monitore in einem verglasten Container scheinbar immer aktiver und lebendiger werden, je näher das Festival kommt. Neben Informationen zu den Veranstaltungen gibt es hier dann auch – während des Festivals – Livebilder von den Veranstaltungen zu sehen.</p>
<p><a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Container-frontal-web.jpg"><img src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2010/03/Container-frontal-web.jpg" alt="" width="600" height="338" /></a><br />
erste Visualisierung der Idee</p>
<p>Auch hier gibt es einen Film zur Installation von 2009.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=M6pTp8bp74I">Fassadenprojektion an der Stadtmetzg von 2009</a></p>
<h3>Jugendgeländelauf durch die Rote Torwall Anlage</h3>
<p>Das Wort &#8220;KuSpo&#8221; hätte sicherlich jeden lokalen Wettbewerb zum &#8220;Unwort des Jahres&#8221; gewonnen. Im Bereich der Jugendkulturen waren Sport und Kultur allerdings schon immer ein lockeres Nebeneinander gewohnt. Deswegen hat MODULAR 2010 auch für die Sportbegeisterten, ob aktiv als Teilnehmer oder passiv als Zuschauer, etwas zu bieten. Am Samstag um 15.00 Uhr startet am Willy-Brandt der Jugendgeländelauf die die Grünanlagen am Roten Tor. Die 45 Teams mit jeweils drei bis fünf Teilnehmern starten zeitversetzt und laufen zwei anspruchsvolle Runden bis sie nach 4,5 km wieder im Zielbereich am Willy-Brandt-Platz ankommen. Für den reibungslosen Ablauf sorgt das Team des Turnverein Augsburg (TVA) rund um Michael Reinhardt und Sven Herzog. Die beiden bringen gleich noch jede Menge Guides mit, so dass sich die Teams in den verwinkelten Ecken der Rote Torwall Anlagen nicht verlaufen. Im Start-und-Ziel-Bereich am Willy-Brandt-Platz befindet sich auch der Warm-Up-Bereich für die Teams und es steht dort eine Bühne von der aus die aktuellen Zwischenstände und die Zusammensetzung der Teams durchgesagt werden. Und wer als Nicht-Aktiver gerne zu Popcorn beim Sport greift, bekommt diese am Stand des CinemaxX. Gegen 19.00 Uhr, je nachdem wann die letzten Teams von der Strecke zurückkommen, findet auf der Bühne die Siegerehrung statt. Die Gewinner bekommen ihre Preise von zwei Spielern des AEV überreicht. Bei schlechtem Wetter wird die Siegerehrung ins CinemaxX verlegt.</p>
<p><span style="color: #000000">Der </span>Zulauf von Schüler ist gut und wir hoffen auf gutes Wetter, wie 2009.</p>
<h3>Audiovisuelle Kunst im Höhmannhaus</h3>
<p>Die Neue Galerie im Höhmannhaus in der Maxstraße ist innerhalb der Städtischen Kunstsammlungen das Forum für zeitgenössische Kunst. Beim MODULAR wird dies aufgegriffen, denn das Höhmannhaus ist der zentrale Ort für insgesamt fünf Visual-Installationen und-Performances (alle mit kostenlosem Eintritt).</p>
<p>Am Freitag (23.00 Uhr) verschmilzt Anton Kaun alias „Rumpeln“ Videos vom Sägen einer Kreissäge, von auf Eimer fallenden Bällen und Aufnahmen früherer Metalexperimente mit unterschiedlichen Sound-Elementen und -Gegenständen zu einem Mix aus Lärm &amp; Geschrei.</p>
<p>Legoloop setzt sich am Samstag (20.00 Uhr) mit zwei zentralen Elementen der elektronischen Musik auseinander: Lego als modulares und spielerisches architektonisches Konzept und der Loop als prägendes Stilmittel in der Klubmusik. Turntable und Computer, die 2 wichtigsten technischen Hilfsmittel der Klubkultur werden miteinander verbunden. Legoklötzchen übernehmen die Funktion von Drehknöpfen, Schieberreglern, Maus und Tastatur. Eine Videokamera ersetzt die Nadel als Tonabnehmer.</p>
<p>Danach (22.00 Uhr) wird in einer Live-Performance die elektronische Musik der DJs mit Club Visuals aus vorbereiteten Animationen und in Echtzeit generiertem Filmmaterial untermalt. Können Club Visuals als eigenständige Kunstform anerkannt werden? An diesem Abend widmen sich die Veranstalter des Augsburger Clubevents &#8220;Glitch Happens&#8221; dieser Frage.</p>
<p>Auch Tanz und Visuals lassen sich verbinden, wie das gemeinsame Programm der Videokünstlerin Stefanie Sixt (sixt sense) und der Tänzerin Anina von Molnar am Samstag (21.00 Uhr) zeigt. Die beiden untersuchen das Zusammenspiel vom körperlichem Impuls zu digitalem Ausschlag. Denn auch in einer Welt der Computer steht immer noch der Mensch im Mittelpunkt.</p>
<p>Als Abschluss (22.00 Uhr) befasst sich die Gruppe aus Micha Thies (Köln, Laptop, generative Videos), Martin Krejci (München, Institut für Leistungsabfall und Kontemplation, Präparierte Elektronik), Sebastian Giussani (Ausgburg, Präparierte Elektronik), Vedat Hopoglu (Ausgburg, Synthesizer), Deniz Khan (Augsburg, Schlagzeug) und Tobias Grewenig (Köln, Laptop, div. Elektronik)mit Strukturen visueller und akustischer Ebenen.</p>
<p>Weitere Informationen zu interessanten Orten und Programmpunkten finden Sie auf  <a href="http://www.modularfestival.de" target="_blank">www.modularfestival.de</a></p>
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		<title>MODULAR 2010 &#8211; vom 15. -17.4. gibt es die zweite Auflage</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 16:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kochs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Erfolg des ersten MODULAR-Festivals im April 2009 mit über 15.000 Besuchern laufen bereits jetzt die Vorbereitungen für das MODULAR 2010. Wie schon 2009 gibt es in den 3 Tagen an verschiedenen Locations und Clubs in der Stadt einen breiten und innovativen Mix aus Aktionen und Veranstaltungen der Jugendkultur.

 
 

Die Workshops – Vermittlung von kulturellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Nach dem Erfolg des ersten MODULAR-Festivals im April 2009 mit über 15.000 Besuchern laufen bereits jetzt die Vorbereitungen für das MODULAR 2010. Wie schon 2009 gibt es in den 3 Tagen an verschiedenen Locations und Clubs in der Stadt einen breiten und innovativen Mix aus Aktionen und Veranstaltungen der Jugendkultur.</div>
<div><img class="alignleft size-medium wp-image-862" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/11/MODULAR-mit-Datum-300x81.jpg" alt="MODULAR-mit-Datum" width="300" height="81" /></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span id="more-854"></span></strong></p>
<h3>Die Workshops – Vermittlung von kulturellen Fähigkeiten durch glaubhafte Vertreter aus Jugendkulturszenen</h3>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-873" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/11/WS-150x150.jpg" alt="WS" width="150" height="150" />Den Auftakt im Herbst bilden wieder die <a href="http://www.modularfestival.de/?page_id=393" target="_blank">MODULAR-Workshops</a>. Dabei gibt es, ergänzend zu den bewährten Angeboten auch eine Neuerung. Für das MODULAR 2010 haben sich der Kulturpark West und der Stadtjugendring zusammen mit dem Popbüro der Stadt und dem Projekt „Mehr Musik“ auch eine eigene Workshop-Linie für und an Schulen ausgedacht. Allen Teilnehmern soll die Möglichkeit geboten werden, ihre Angebote – wie schon 2009 – im Rahmen des Festivals zu präsentieren.</p>
<p> </p>
<h3>Das Festival – neben der Weiterführung erfolgreicher MODULE auch Neuerungen</h3>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-874" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/11/Ganzes-MODULAR-ORCHESTER-150x150.jpg" alt="Ganzes-MODULAR-ORCHESTER" width="150" height="150" />MODULAR 2010 wird nicht alles neu erfinden, sich aber weiterentwickeln. So geht „Puppet on a String – Das MODULAR Orchester“ in die zweite Runde. Allerdings wird es 2010 insgesamt 5 Arrangeure geben, die 10 Songs von Augsburger Pop-Musikern für ein 30-köpfiges Ensemble bearbeiten. Im Bereich der Literatur steht bereits seit November das Programm. Verpflichtet wurden Juli Zucker / Marina Bartolovic (Regensburg / Heidelberg), Jasmin Ramadan (Hamburg) und „Die Schwabinger Schaumschläger“ (München): Michael Sailer, Moses Wolff, Jaromir Konecny.</p>
<p>Neu im Programm ist der Bereich „Computer-Gamer“, da diese Szene als jugendkulturelle Realität schon lange einen wichtigen Platz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat. Neben einem Platz für die „Gamer-Szene“ soll es bei diesem MODUL aber auch um die Diskussion der Problematik der „Killerspiele“ gehen. Vertreter der Szene stehen hier besorgten Eltern Rede und Antwort.</p>
<p>Auch der Film-Bereich wird erweitert: so startet MODULAR 2010 mit der Premiere eines in Augsburg in 4 Jahren gedrehten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SRbwdaeaUDQ" target="_blank">Remakes</a> der klassischen „Indiana Jones“ Filme, am nächsten Tag gibt es ein kleines Filmfest unter dem Motto „Rockin` and Reelin`“ und am letzten Festivaltag wird die Hochschule Augsburg einen Abend mit Filmen, Animationen und Clips aus Augsburg zeigen. Außerdem gibt es an diesem Abend die Prämierung eines eigenen Filmwettbewerbes.</p>
<p>Das „Klub-Kombinat“ wurde um zwei weitere Spielorte erweitert, so dass MODULAR 2010 noch mehr Raum für die verschiedenen Musik-Szenen bereithält.</p>
<p>Das konkrete Programm und die Informationen zu den verschiedenen Veranstaltungen aus Film, Theater, Literatur, moderner Kunst, Clubkultur, Visuals und Musik gibt es unter <a href="http://www.modularfestival.de" target="_blank">www.modularfestival.de</a></p>
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		<title>WE-0007: Welt erinnern, weiter erzählen</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 11:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Dietmair</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Frank und Caroline Mardaus präsentieren ihre &#8220;Werkeinheit-0007&#8243; 
Zwei Menschen, zwei Perspektiven, eine Werkeinheit (kurz WE): Frank und Caroline Mardaus präsentieren vom 29. September bis 30. Oktober 2009 im Augsburger Stadtarchiv ihr gemeinsames Kunstwerk WE-0007 als genreübergreifende künstlerische Annäherung an eine komplexe Welt und deren Wahrnehmung. Dabei folgen sie der Erinnerung als schöpferischer Triebkraft und verbinden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frank und Caroline Mardaus präsentieren ihre &#8220;Werkeinheit-0007&#8243; </strong></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-801" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/08/WE-0007_Mardaus-150x150.jpg" alt="WE-0007_Mardaus" width="150" height="150" />Zwei Menschen, zwei Perspektiven, eine Werkeinheit (kurz WE): Frank und Caroline Mardaus präsentieren vom <strong>29. September bis 30. Oktober 2009</strong> im Augsburger <strong>Stadtarchiv </strong>ihr gemeinsames Kunstwerk <strong>WE-0007</strong> als genreübergreifende künstlerische Annäherung an eine komplexe Welt und deren Wahrnehmung. Dabei folgen sie der Erinnerung als schöpferischer Triebkraft und verbinden zwei künstlerische Ausdrucksformen, die Kunst der Fotografie und die der Erzählung. In ihrer Werkeinheit <strong>WE-0007</strong> werden Gedächtnislandschaften freigelegt und Fragmente der Erinnerung verknüpft in neuem und fruchtbarem Material.<span id="more-798"></span></p>
<p><strong>WE-0007</strong> ist ein literarisch-fotografisches Gesamtkunstwerk, eine Registratur, in der Moment-aufnahmen aus den vergangenen 30 Jahren in Wort und Bild akribisch gesammelt und in ihren Bedeutungen verknüpft werden. Dem Betrachter präsentiert sich die <strong>WE-0007</strong> als begehbarer Gedächtnisraum in Form einer Sammlung von Archivregalen, auf denen sich Archivkartons stapeln und zur Erkundung einladen. In jedem Karton sind große Ausdrucke von Fotoaufnahmen von Frank Mardaus sorgfältig abgelegt neben literarischen Textstücken aus der Feder von Caroline Mardaus.</p>
<p>Jedes Bild- und Textmotiv ist mit nüchtern und archivarisch formulierten Hinweisen auf thematisch anknüpfende Fotos oder Schriftstücke in dem Archiv versehen. Wer diesen Verweisen folgt, erschließt sich sukzessive eine sehr persönliche Enzyklopädie der Erinnerungen – eine Art analoges Wikipedia, das mit subjektiven Eindrücken gespeist ist, die die beiden Künstler über Jahrzehnte gesammelt und nun in ihren Zusammenhängen neu erfasst haben. Blatt für Blatt taucht man ein in eine Auswahl von dokumentarischen Aufnahmen aus dem mehr als 50.000 Motive umfassenden Archiv des Fotografen Frank Mardaus und öffnet Erinnerungswelten, die Caroline Mardaus in ihren Texten aus 20 Jahren schriftstellerischer Erschließung von Lebenswelten gesammelt hat. An der Werkeinheit des Künstlerpaares ist zu erkennen, wie das Leben selbst schöpferische Prozesse speist und wieder in neue mündet, die sich ihrerseits wieder zu anderen wandeln.</p>
<p>Jede Annäherung an dieses Archiv der Erinnerungen bleibt ebenso subjektiv und einzigartig, wie die Erfassung der Erinnerungen durch die beiden Künstler. Viele Aufnahmen und Erinnerungen wurden im Augsburger Raum gesammelt oder an Reisezielen, die man selbst vielleicht schon erkundet hat. Im Wiedererkennen werden sie eigene Erinnerungen im Gedächtnis der Betrachter wecken, die sich mit dem Gesehenen verknüpfen.</p>
<p>Je weiter man den in <strong>WE-0007</strong> gelegten Fährten folgt, umso näher rückt man der eigenen Sicht auf die Welt. Die formal objektive Erfassung von Erinnerungen in einer Registratur gerät dabei irgendwann zum ironischen Versuch, die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung in strengen Regeln zu kontrollieren und in Schachteln zu packen. Mit jedem Archivkarton eröffnen sich neue Welten der künstlerischen und der eigenen Erinnerung. Zum Kunstwerk steht auch ein <a title="WE-0007 Blog" href="http://we-0007.blogspot.com" target="_blank">Blog </a>im Internet, der das Prinzip von WE-0007 online erlebbar macht.<br />
<strong>Ausgangspunkt für WE-0007 – das Fotoarchiv von Frank Mardaus</strong></p>
<p>Diese gemeinsame Arbeit von Frank und Caroline Mardaus begann im Jahr 1998 mit den ersten Arbeiten, die Sehen und Erzählen behutsam in eins zu führen suchten. Basis dafür war das wortlose Erinnerungsarchiv der über 50.000 Fotografien von Frank Mardaus. Einbezogen wurde unter anderem die in Riga mit großem Erfolg gezeigte Schau „<em>nachts</em>“, oder verstörende, verführerische Sequenzen aus dem Zyklus „<em>grün du böse farbe du</em>“. Die dokumentarischen Fotografien von Frank Mardaus werden oft irritierend und provozierend wahrgenommen, entfaltet aber als „eine Schule des Sehens“ einen ganz eigenen Sog. In allen Aufnahmen spiegelt sich das ungestellte, das nackte Leben, ohne Pose, ohne Bildbearbeitung. &#8220;Ohne Löschtaste&#8221;, ungefiltert zeigt Frank Mardaus Leben in seiner Fragilität, Verletzlichkeit und Radikalität.</p>
<p><strong>Verknüpfung der Erinnerungen – literarische Versatzstücke von Caroline Mardaus</strong></p>
<p>Aus den Fotografien von Frank Mardaus entstanden wiederum in schöpferischer Umwandlung des Vorgefundenen literarische Versatzstücke, die sich neben den Fotografien in <strong>WE-0007</strong> finden. Sie stammen unter anderem aus dem im Frühjahr 2010 erscheinenden Roman „<em>Im</em> <em>Tintenfischgarten</em>“ von Caroline Mardaus. Auszüge daraus wurden zweimal beim Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt durch Fürsprache von Michal Krüger, Hanser Verlag und der Jurorin Daniela Strigl zugelassen.</p>
<p><strong>Wer entdeckt was?</strong></p>
<p>Ein Aspekt kommt der Gegenwart jeden Betrachters entgegen: das Entdecken des eigenen Lebens als Material eines „Mythos“. Letztlich bedeutet das, dass man es mit der Endlichkeit aufnehmen will. Dies kann auf banale wie anspruchsvolle Weise geschehen: vom youtube-Video bis zum künstlerischen Werk. Daran also wäre nichts eigentlich Neues, es entspricht dem digitalen Zeitgeist. Die Radikalität aber, mit der das eigene Leben in <strong>WE-0007</strong> als Basis verwendet, dabei aber in seinen schier unendlichen Verweisen und Zeichen belegbar aufgefächert und erst damit in Neues, Unbekanntes umgesetzt wird – das ist neu in der Bildenden Kunst.</p>
<p>Zu <strong>WE-0007 </strong>erscheint eine Publikation im <strong>Maro Verlag</strong>, Augsburg (ISBN 978-3-87512-431-6).</p>
<p>_______________________________</p>
<p><strong>29.09. &#8211; 30.10. 2009</strong>, <strong>Stadtarchiv Augsburg</strong> (Fuggerstr. 12, 86150 Augsburg)</p>
<p><strong>FINDBUCH WE-0007</strong></p>
<p><strong>Eröffnung</strong>: Freitag, 25.09.2009 um 19 Uhr</p>
<p>geöffnet:  Di bis Do:  8.00 – 17.00 Uhr, Fr: 8.00 – 12.00 Uhr</p>
<p><strong>Eintritt</strong>:   frei</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Der MODULAR Flash Mob &#8211; Von der Aktion zum Kinospot</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/der-modular-flash-mob-von-der-aktion-zum-kinospot/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 12:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kochs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 13.12.2008 fand im CinemaxX in Augsburg ein &#8220;Flash Mob&#8221; statt. 100 junge Augsburger, die sich noch nie gesehen hatten, kamen zusammen um im Foyer des Kinos für 3 Minuten &#8220;einzufrieren&#8221;. Das ganze wurde gefilmt und kommt ab Mitte Februar nun als &#8220;Werbung in die CinemaxX-Kinos und ins Liliom.

Was ist ein &#8220;Flash Mob&#8221;?
Dabei verabreden sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13.12.2008 fand im CinemaxX in Augsburg ein &#8220;Flash Mob&#8221; statt. 100 junge Augsburger, die sich noch nie gesehen hatten, kamen zusammen um im Foyer des Kinos für 3 Minuten &#8220;einzufrieren&#8221;. Das ganze wurde gefilmt und kommt ab Mitte Februar nun als &#8220;Werbung in die CinemaxX-Kinos und ins Liliom.</p>
<p><span id="more-651"></span></p>
<p><strong>Was ist ein &#8220;Flash Mob&#8221;?</strong><br />
Dabei verabreden sich Menschen über E-Mail-Kettenbriefe und spezielle Internetseiten zu einer Aktion an einem öffentlichen Ort. Der Organisator eines &#8220;Flash Mobs&#8221; denkt sich aus, was diese Menschen dann &#8211; auf ein geheimes Zeichen &#8211; für eine Aktion durchführen. Ziel ist es, die direkte Umgebung zu verwirren.</p>
<p>Flash Mobs werden immer gefilmt und dann auf <a href="http://www.youtube.com">www.youtube.com</a> veröffentlicht. Der MODULAR Flash Mob wird zudem auch noch im Kino laufen.</p>
<p>Hier kann man sich den Spot schon einmal anschauen:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=33-7pm48gfg">MODULAR Flash Mob Kinospot</a></p>
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		<title>Heimspiel: Das Bild zum Ton</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 17:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Kulturmagazin a-guide präsentiert gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Augsburg am 15. Januar um 20 Uhr in der Kantine „Weltbar“ den dritten Teil seiner Heimspiel Edition, eine DVD mit dem Titel „Das Bild zum Ton“. Nach den CD Produktionen 2006 „Der Sound unserer Straßen“ und 2007 „Die Labels unserer Stadt“ untersucht die neuste a-guide [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-717" style="float: left; margin-right: 8px" title="Heimspiel" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2009/01/h3_arti.jpg" alt="Heimspiel" width="200" height="252" />Das <a href="http://www.a-guide.de/" target="_blank">Kulturmagazin a-guide</a> präsentiert gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Augsburg am 15. Januar um 20 Uhr in der <a href="http://www.musikkantine.de/" target="_blank">Kantine</a> „Weltbar“ den dritten Teil seiner Heimspiel Edition, eine DVD mit dem Titel „Das Bild zum Ton“. Nach den CD Produktionen 2006 „Der Sound unserer Straßen“ und 2007 „Die Labels unserer Stadt“ untersucht die neuste a-guide Heimspielproduktion wie das Bild zum Ton kommt. 18 sehenswerte Beiträge von Künstlerinnen und Künstler aus unserer alten Stadt geben einen Einblick in das weite Spektrum, die Vielfalt und Frische von Musikclips „Made in Augsburg“. <a href="http://www.e-thieme.de/?p=716" target="_blank">Weiterlesen.</a></p>
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		<title>Aus Augsburg &#8211; für alle Blogger &amp; Leser: blokal.de ist live</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 12:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Belz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus Augsburg heraus gibt es jetzt einen neuen Webservice. Ursprünglich hatten Jan-Peter Kuntoff und Horst Thieme nur ein Tool für die Augsburger Blogosphäre im Kopf. Das Projekt hieß www.augsburg-schreibt.de und war ein Blog-Aggregator für Augsburger Blogs. Auf Deutsch: Eine Webpage, auf der alle Augsburger Blogs bündig zusammengefasst wurde. Dann jedoch hatten sie soviel positivs Feedback, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: right; margin-left: 8px" title="blokal.de" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2008/08/blog_3_logo.png" alt="" width="263" height="79" />Aus Augsburg heraus gibt es jetzt einen neuen Webservice. Ursprünglich hatten Jan-Peter Kuntoff und <a href="http://www.e-thieme.de/?p=436" target="_blank">Horst Thieme</a> nur ein Tool für die Augsburger Blogosphäre im Kopf. Das Projekt hieß www.augsburg-schreibt.de und war ein Blog-Aggregator für Augsburger Blogs. Auf Deutsch: Eine Webpage, auf der alle Augsburger Blogs bündig zusammengefasst wurde. Dann jedoch hatten sie soviel positivs Feedback, dass sie die ursprüngliche Seite einstampften und seit über einem Jahr einen Service bauten, der im deutschsprachigen Raum funktioniert: <a href="http://blokal.de" target="_blank">blokal.de</a> war geboren! Seit dem ersten August sind die Jungs schon life &#8211; und 42 Städte sind schon dabei. Kein Service schafft es derzeit besser und schneller, aktuelle Blognachrichte so anschaulich zusammenzufassen. Besonderer Clue: Die Darstellung der Blogs auch in einer Stadtkarte!<span id="more-303"></span></p>
<p>Jan-Peter Kuntoff erklärt das Projekt: &#8220;Augsburg blokal.de schafft Übersicht über regionale Blogs &#8211; und das im deutschsprachigen Raum. Regionale oder kommunale Blogs werden nach Städten geordnet und verlinkt. So erhalten Leser von regionalen Blogs die Möglichkeit, auf einer Plattform alles zu finden, was in ihrer Stadt gerade frisch geblogt wurde.&#8221;</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 8px" title="Map" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2008/08/blog_2_map.png" alt="" width="227" height="163" />Straßengenau wird dabei die Position angezeigt, wo die Location liegt, wovon geschrieben wurde. Auf dem jeweiligen Stadtplan wird durch Fahnen angezeigt, über welche Orte die Blogeinträge handeln. Als besonderes Feature wird einem auch angezeigt, in welchem Umkreis von der Stadtmitte diese liegen.</p>
<p>Horst Thieme betont den Vorteil für Blogger, die interessiert sind, teilzunehmen: &#8220;Für Blogger ist es wichtig zu wissen, das deren Blog-Inhalte nicht geklaut, sondern nur anzitiert werden. Wer mehr vom Beitrag lesen will, wird immer zum Original-Blog weitergeleitet. blokal.de ist damit eine Werbeplattform für Blogger. Aber eben auch viel mehr.&#8221;</p>
<p>blokal.de ist wie oben schon kurz erwähnt auch eine Community, in der Blog-Leser und Blog-Autoren miteinander Kontakt aufnehmen und sich austauschen können. blokal.de möchte damit die Blogosphäre entwickeln und miteinander vernetzen! Deswegen hat b&gt;blokal.de sich auch für eine Registrierung der Benutzer entschlossen.</p>
<p>Weitere Features von blokal.de sind die Aggregation von Events, die in der Stadt passieren, Fotos aus der Stadt, Umgebungsansichten und viele weitere nützliche Sachen&#8230;</p>
<p>Die ersten Blogs haben sich dem Thema schon angenommen, wie zum Beispiel <a href="http://www.nicht-spurlos.de/www-szene/blokal-der-blick-vor-die-haustuer/" target="_blank">www.nicht-spurlos.de</a> (Hamburg) und natürlich das immer lesenswerte <a href="http://www.blogsburg.de/?p=1177" target="_blank">Blogsburg</a>, die auch ganz angetan darüber berichteten. Auch das Augsburger Kulturnetzwerk ist selbstverständlich schon als einer der ersten Blogs von Augsburg vertreten!</p>
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		<title>Open Source und Kunst?</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 05:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Open Source Software ist auf dem Vormarsch und immer mehr Firmen und Privatpersonen in aller Welt nutzen Open-Source-Software. Open Source – das steht zum Einen für quelloffene Software, also dass der Quelltext eines Programms frei erhältlich ist. Zum Anderen “offene Quelle“, also dass ein Werk kostenlos zur Verfügung steht. Nicht nur in der Software-Entwicklung, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Open Source Software ist auf dem Vormarsch und immer mehr Firmen und Privatpersonen in aller Welt nutzen Open-Source-Software. Open Source – das steht zum Einen für quelloffene Software, also dass der Quelltext eines Programms frei erhältlich ist. Zum Anderen “offene Quelle“, also dass ein Werk kostenlos zur Verfügung steht. Nicht nur in der Software-Entwicklung, sondern auch in der Kulturszene wird dieser Begriff immer höher gehandelt. Sei es in der Musik, wo Knebelverträge für Musiker zunehmend Kreativität ersticken oder auch in der Literatur.<span id="more-173"></span></p>
<p><strong>Creative Commons</strong><br />
<img src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2008/03/creativecommond_logo_trademark.gif" style="float: right; margin-left: 8px" alt="Creative Commons" /><a href="http://creativecommons.org/" target="_blank">Creative Commons</a> (englisch, „schöpferisches Gemeingut, Allmende“) ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im Internet verschiedene Standard-Lizenzverträge veröffentlicht, mittels derer Autoren an ihren Werken, wie zum Beispiel Texten, Bildern, Musikstücken usw. der Öffentlichkeit Nutzungsrechte einräumen können. Eine gute Übersicht und Erklärung findet sich auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons" target="_blank">Wikipedia</a>.</p>
<p>Anders als etwa die von der Freie-Software-Szene bekannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License" target="_blank">GPL</a>, sind diese Lizenzen jedoch nicht auf einen einzelnen Werkstyp zugeschnitten, sondern für beliebige Werke. Ferner gibt es eine starke Abstufung der Freiheitsgrade: von Lizenzen, die sich kaum vom völligen Vorbehalt der Rechte unterscheiden, bis hin zu Lizenzen, die das Werk in die Public Domain stellen, das heißt, bei denen auf das Urheberrecht so weit wie möglich verzichtet wird.</p>
<p><img src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2008/03/cory_doctorows.jpg" style="float: right; margin-left: 8px" alt="Cory Doctorows" />Wie das aussieht? Ein kanadischer Autor hat mittlerweile sein zweites Buch auch in Deutschland unter dieser Creative Commons_lizenz veröffentlicht. Neben dem kostenlosen Download ist das Buch aber auch beim Heyne Verlag käuflich erwerblich. Der 1971 in Toronto geborene Cory Doctorows sieht im Internet keinerlei Bedrohung für gedruckte Ausgaben von Büchern, ganz im Gegenteil: “Noch nie haben so viele Menschen so viele geschriebene Wörter von so vielen Autoren gelesen wie heute. Das Internet ist eine gigantische Welt des geschriebenen Wortes. Was für eine wunderbare Sache für Schriftsteller!” Mehr zu seinen neuen Büchern <a href="http://www.e-thieme.de/?p=332" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><img src="http://e-thieme.de/blogbilder/FiebigFoto.jpg" alt="Gerald Fiebig" title="Gerald Fiebig" style="float: left; margin-right: 8px" />Aber auch in Augsburg gibt es Künstler, wie zum Beispiel den Lyriker Gerald Fiebig, mit dem ich über das Thema auf <em><strong>e-thieme.de</strong></em> ein <a href="http://www.e-thieme.de/?p=62" target="_blank">Interview</a> führte: &#8220;Weil Kultur nicht nur von einzelnen Genies gemacht wird, die allein aus ihrem Kopf schöpfen – sondern immer aus der produktiven Aneignung von Ideen anderer entsteht, die man weiterführt. Das gilt für die Kunst, wo sich jeder Künstler an Vorbildern abarbeitet, um seinen eigenen Stil zu finden.&#8221;</p>
<p>Er meint: &#8220;Die Creative-Commons-Lizenz ist keineswegs an sich eine antikapitalistische Kampfmaschine. Insofern sie dem freischaffenden Künstler sogar eine größere Flexibilität bei der Verwertung seiner Urheberrechte ermöglicht, korrigiert sie sogar eher Verzerrungen des freien Wettbewerbs, die durch die Übermacht der Verwertungsrechte (etwa in Gestalt der Plattenfirmen) gegenüber den geistigen Urheberrechten entstehen.&#8221;</p>
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		<title>Augsburg-Wiki &#8211; Ein Interview mit dem Gründer Matthias Stöbener</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/augsburg-wiki-ein-interview-mit-dem-grunder-matthias-stobener/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 15:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Augsburg-Wiki  ist jetzt über ein Jahr alt. Wie berichtet, wurde es im Dezember 2006 von dem Augsburger Matthias Stöbener gegründet. Stetig wächst es und ist mehr und mehr die Quelle für gut recherchierte Informationen zu Augsburg.
Lesen Sie auf e-thieme.de ein Interview mit dem Gründer und den Ausblick auf die weitere Entwicklung: wie kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2008/03/matthias_stoebener.jpg" alt="Matthias Stöbener" style="float: left; margin-right: 8px" />Das <a href="http://www.augsburgwiki.de" target="_blank">Augsburg-Wiki </a> ist jetzt über ein Jahr alt. <a href="http://www.e-thieme.de/?p=202">Wie berichtet</a>, wurde es im Dezember 2006 von dem Augsburger Matthias Stöbener gegründet. Stetig wächst es und ist mehr und mehr die Quelle für gut recherchierte Informationen zu Augsburg.</p>
<p>Lesen Sie auf <strong><em>e-thieme.de</em></strong> ein Interview mit dem Gründer und den Ausblick auf die weitere Entwicklung: wie kann man mitmachen, wie wird die Qualität gewährleistet und was sind weitere Projekte des umtriebigen Machers.<a href="http://www.e-thieme.de/?p=331" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.e-thieme.de/?p=331" target="_blank"><em>Weiterlesen.</em></a></p>
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		<title>Zeig Deine Kunst!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 05:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Community]]></category>
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		<description><![CDATA[ZEIGDEINEKUNST ist ein neues Portal für Künstler und Kunstinteressierte. Hier zeigen Künstler und Kreative ihre Arbeiten und nehmen am Förderpreis-Wettbewerb teil. Kunstfreunde können direkten Kontakt zu Künstlern aufnehmen und neue Kunstwerke entdecken. Auch ist ZEIGDEINEKUNST eine Community, wo Menschen Menschen kennenlernen können, die sich für Kunst interessieren!
ZEIGDEINEKUNST wurde von den Galeristen und langjährigen Freunden Ulrich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2008/02/zdk-logo.gif" style="float: right; margin-left: 8px" alt="ZEIGDEINEKUNST" /><a href="http://www.zeigdeinekunst.de/" target="_blank">ZEIGDEINEKUNST</a> ist ein neues Portal für Künstler und Kunstinteressierte. Hier zeigen Künstler und Kreative ihre Arbeiten und nehmen am Förderpreis-Wettbewerb teil. Kunstfreunde können direkten Kontakt zu Künstlern aufnehmen und neue Kunstwerke entdecken. Auch ist ZEIGDEINEKUNST eine Community, wo Menschen Menschen kennenlernen können, die sich für Kunst interessieren!<span id="more-151"></span></p>
<p>ZEIGDEINEKUNST wurde von den Galeristen und langjährigen Freunden Ulrich Richter, Christian Hübner und Lothar Keuler ins Leben gerufen. Diese möchten Künstler und Kreative dabei unterstützen, ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neue Kontakte zu kunstinteressierten Besuchern werden entstehen, und vielleicht bedeutet die Anmeldung bei ZEIGDEINEKUNST den Beginn einiger Künstler-Karrieren und Freundschaften.</p>
<p><img src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2008/02/ch-ur-lk.jpg" alt="Christian Hübner, Ulrich Richter und Lothar Keuler" /><br />
<em>Christian Hübner, Ulrich Richter und Lothar Keuler</em></p>
<p><strong>Wer kann mitmachen?</strong><br />
<a href="http://www.zeigdeinekunst.de/" target="_blank">ZEIGDEINEKUNST</a> kann und will nicht die Rolle einer Kunstgalerie oder Kunstberatung übernehmen. Es wird keine Auswahl der auf diesem Portal präsentierten Künstler und Arbeiten getroffen. Jeder Interessierte ist herzlich willkommen, sich zu beteiligen. Dies gilt auch für Kreative der sog. angewandten Künste wie z.B. Architektur, Design, Mode etc.</p>
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		<title>11Tausend – eine erste Zwischenbilanz</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 15:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kochs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[11tausend]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendkultur]]></category>
		<category><![CDATA[wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar Zahlen:

Der knallorange Plakatgenerator-Bus war seit dem 21.06. an 25 Tagen unterwegs und hat dabei 1.800 Plakate gemacht.
Auf 11tausend.de tummeln sich inzwischen über 2.200 User, die im Schnitt 10:47 Minuten auf den Seiten bleiben. Dabei ruft jeder Besucher pro Besuch durchschnittlich 104 Seiten auf. Insgesamt wurden so schon über 4.500.000 Seiten aufgerufen.
Beim Plakatvoting wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein paar Zahlen:</strong></p>
<ul>
<li>Der knallorange Plakatgenerator-Bus war seit dem 21.06. an 25 Tagen unterwegs und hat dabei 1.800 Plakate gemacht.</li>
<li>Auf <strong>11tausend.de</strong> tummeln sich inzwischen über 2.200 User, die im Schnitt 10:47 Minuten auf den Seiten bleiben. Dabei ruft jeder Besucher pro Besuch durchschnittlich 104 Seiten auf. Insgesamt wurden so schon über 4.500.000 Seiten aufgerufen.</li>
<li>Beim <strong>Plakatvoting</strong> wurden bisher über 7.000 Stimmen abgegeben. Die erste Runde endet am 13.08.2007. Seit dem 20.09.2007 hängen die 100 Plakate in Augsburg , die die meisten Stimmen bekommen haben.</li>
<li>Bei den drei <strong>Wandertagsveranstaltungen </strong>kamen zusammen 2.200 Besucher und genossen außergewöhnliche Veranstaltungen an besonderen Orten bei bestem Wetter.<span id="more-75"></span></li>
</ul>
<p><strong>11Tausend hat Modellcharakter<br />
</strong>Die bayerischen Landeszentrale für politische Bildung hat 11tausend wegen seines “innovativen Modellcharakters” zu einem Vorbildprojekt für ganz Bayern erklärt. Ihr Leiter Werner Karg hält die Aktion sogar bundesweit für einzigartig.<strong>Die nächsten Schritte<br />
</strong><strong><br />
Das Wahllokal</strong><br />
Die Macher von 11Tausend sind gerade noch auf der Suche nach einem leerstehenden Ladenlokal in der Innenstadt, dass in der Zeit von Dezember 2007 bis März 2008 zum „Wahllokal“ umfunktioniert werden soll. In diesem Wahllokal sollen dann in den letzten 3 Monaten vor der Kommunalwahl verschiedenste Veranstaltungen stattfinden. Unter anderem auch “Wir üben wählen” &#8211; eine Aktion bei der Jugendliche nach den Regeln der Stadtratswahl unter Augsburger Bands auswählen, welche beiden Bands beim Wetteinsatz auf dem Rathausplatz das lokale Vorprogramm bestreiten.</p>
<p><strong>Neue Funktionen in der Community<br />
</strong>Die Community wird in den nächsten Wochen ein überarbeitetes Bild bekommen und ab da werden deutlich mehr Funktionen zur Verfügung stehen. Seit September wurde den Usern schon die Möglichkeit gegeben, dass sie ein “Clique” gründen können. In diesen “Cliquen” gibt es dann auch eigene Foren, in denen alle “Cliquenmitglieder” dikutieren können.<br />
<strong><br />
Neue Plakate<br />
</strong>Bei der aktuellen zweiten Plakataktion sind inzwischen schon mehr als 100 neue Plakate entstanden, die alle Forderungen an die Augsburger Politik beinhalten.</p>
<p><strong>11tausender Clubs</strong><br />
Seit September gibt es mit dem “Ostwerk” nun auch den ersten 11Tausender-Club. Alle 11tausender Mitglieder haben dort bei allen Konzerten bis zur Wahl 11% Rabatt auf eine gekaufte Karte. Weitere Clubs und Kneipen folgen.</p>
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