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	<title>Kulturnetzwerk Augsburg &#187; Politik</title>
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	<description>News aus der Augsburger Kultur</description>
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		<title>Spuren der ersten jüdischen Gemeinde im mittelalterlichen Augsburg</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 08:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Belz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, 14. Oktober 2009, 19.30 Uhr, veranstaltet das Stadtarchiv in Kooperation mit dem Thalia Kino (Obstmarkt 5, Augsburg) einen Themenabend. Der Vortrag geht der Existenz einer jüdischen Gemeinde im Mittelalter nach. Dabei wird dargelegt, dass sich das mittelalterliche jüdische Stadtviertel in Augsburg zwischen der heutigen Karlstraße und dem Obstmarkt befand. Aus diesem Grund wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, 14. Oktober 2009, 19.30 Uhr, veranstaltet das Stadtarchiv in Kooperation mit dem Thalia Kino (Obstmarkt 5, Augsburg) einen Themenabend. Der Vortrag geht der Existenz einer jüdischen Gemeinde im Mittelalter nach. Dabei wird dargelegt, dass sich das mittelalterliche jüdische Stadtviertel in Augsburg zwischen der heutigen Karlstraße und dem Obstmarkt befand. Aus diesem Grund wurde auch der besondere Veranstaltungsort für den Vortragsabend gewählt.<span id="more-837"></span></p>
<p>Nach der Vertreibung der jüdischen Gemeinde aus Augsburg im Jahr 1440 verschwanden bald bis auf einige wenige Straßennahmen und Ortsbezeichnungen die Spuren jüdischer Präsenz. Exemplarisch wird aufgezeigt, wie sich im Laufe der Zeit Straßennamen und Ortsbezeichnungen wandelten, bis sie im 19. Jahrhundert großteils verschwanden.</p>
<p><strong>Referent: Pater Augustin Renner OSB, Benediktiner der Abtei St. Stephan in Augsburg, unterrichtet am Gymnasium bei St. Stephan die Fächer Katholische Religionslehre, Mathematik und Archäologie. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.</strong></p>
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		<title>Franz Josef Strauß – seine Macht und seine Machenschaften</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 11:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Pittroff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<description><![CDATA[Wilhelm Schlötterer stellt kurz vor der Bundestagswahl sein vieldiskutiertes Buch »MACHT UND MISSBRAUCH« über den ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß und seine Nachfolger vor. Wilhelm Schlötterer arbeitete fast 30 Jahre im bayerischen Finanzministerium. In der Ära Strauß war er mit dubiosen Steuerfällen betraut, die sich später zu spektakulären Affären ausweiteten und schließlich in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-819" style="float: left; margin-right: 8px;title=" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/09/Schloetterer_Buch.jpg" alt="Schloetterer_Buch" width="170" height="259" />Wilhelm Schlötterer stellt kurz vor der Bundestagswahl sein vieldiskutiertes Buch »MACHT UND MISSBRAUCH« über den ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß und seine Nachfolger vor. Wilhelm Schlötterer arbeitete fast 30 Jahre im bayerischen Finanzministerium. In der Ära Strauß war er mit dubiosen Steuerfällen betraut, die sich später zu spektakulären Affären ausweiteten und schließlich in der Amigo-Affäre mündeten. Schlöttererberichtet von seinem persönlichen Widerstand gegen ein Machtsystem, das Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in besorgnis-erregender Weise missachtet.</p>
<p>Dienstag, 22. September, 19.30 Uhr,<br />
Augustana-Saal, Im Annahof 4</p>
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		<title>Erste Bilder aus der Neuen Stadtbücherei</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 14:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbücherei]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schon hier berichtet, eröffnet die Neue Stadtbücherei am 20.6. ihre Pforten, nachdem sie am 19.6. die Eröffnung erleben wird. Folgend die ersten Bilder aus dem Bau. Einen kurzen Rückblick findet sich auf der Seite der damaligen Bürgerinitiative für eine Neue Stadtbücherei.
Eine zentrale Treppe führt durch das Haus:

Eine raffinierte Lichtflöten-Architektur bringt Tageslicht von der Decke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon <a href="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/?p=662" target="_self">hier</a> berichtet, eröffnet die Neue Stadtbücherei am 20.6. ihre Pforten, nachdem sie am 19.6. die Eröffnung erleben wird. Folgend die ersten Bilder aus dem Bau. Einen kurzen Rückblick findet sich auf der Seite der damaligen <a href="http://neuestadtbuecherei.de/" target="_blank">Bürgerinitiative für eine Neue Stadtbücherei</a>.<span id="more-686"></span></p>
<p>Eine zentrale Treppe führt durch das Haus:<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-688" title="Eine zentrale Treppe führt durch das Haus" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/03/stabue_zentraletreppe.jpg" alt="Eine zentrale Treppe führt durch das Haus" width="400" height="300" /></p>
<p>Eine raffinierte Lichtflöten-Architektur bringt Tageslicht von der Decke auch nach ganz unten:<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-689" title="Eine raffinierte Lichtflöten-Architektur bringt Tageslicht von der Decke auch nach ganz unten" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/03/stabue_deckelichtfloeten.jpg" alt="Eine raffinierte Lichtflöten-Architektur bringt Tageslicht von der Decke auch nach ganz unten" width="400" height="300" /></p>
<p>Erster Stock der Erwachsenenbereich:<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-687" title="Erster Stock: Erwachsenenbereich" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/03/stabue_ersterstock.jpg" alt="Erster Stock: Erwachsenenbereich" width="400" height="300" /></p>
<p>Der Veranstaltungsraum ist aufteilbar in zwei Räume:<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-690" title="Der Veranstaltungsraum ist aufteilbar in zwei Räume" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/03/stabue_veranstaltungsraum.jpg" alt="Der Veranstaltungsraum ist aufteilbar in zwei Räume" width="400" height="300" /></p>
<p>Hier wird noch die Kühldecke verlegt&#8230;:<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-691" title="Hier wird noch die Kühldecke verlegt..." src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/03/stabue_decke.jpg" alt="Hier wird noch die Kühldecke verlegt..." width="400" height="300" /></p>
<p>Dachterasse mit Blick aufs Rathaus:<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-692" title="Dachterasse mit Blick aufs Rathaus" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/03/stabue_dachterasse.jpg" alt="Dachterasse mit Blick aufs Rathaus" width="400" height="533" /></p>
<p>Stadtbücherei-Direktor Manfred Lutzenberger (links) und der damalige Leiter der <a href="http://neuestadtbuecherei.de/" target="_blank">Bürgerinitiative für eine Neue Stadtbücherei</a> Kurt Idrizovic:<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-693" title="Stadtbücherei-Direktor Manfred Lutzenberger und der damalige Bürgerinitiativen-Leiter Kurt Idrizovic" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/03/stabue_lutzenberger-idrizovic.jpg" alt="Stadtbücherei-Direktor Manfred Lutzenberger und der damalige Bürgerinitiativen-Leiter Kurt Idrizovic" width="400" height="300" /></p>
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		<title>am 19. Juni eröffent die Neue Stadtbücherei</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 10:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Pittroff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[bücherei]]></category>
		<category><![CDATA[eröffnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann es kaum glauben und die Älteren unter uns werden sich noch erinnern was das für ein Gezerre und Geziehe war mit der Stadtbücherei – genauer gesagt mit der neuen Stadtbücherei. Über 20 Jahre dauert der Kampf in Augsburg um den überfälligen Neubau. Die Situation für die Benutzer war dramatisch: Im bundesweiten Vergleich lag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann es kaum glauben und die Älteren unter uns werden sich noch erinnern was das für ein Gezerre und Geziehe war mit der Stadtbücherei – genauer gesagt mit der neuen Stadtbücherei. Über 20 Jahre dauert der Kampf in Augsburg um den überfälligen Neubau. Die Situation für die Benutzer war dramatisch: Im bundesweiten Vergleich lag die Stadtbücherei Augsburg an drittletzter Stelle. <span id="more-662"></span>Mit leeren Versprechungen wurden die Benutzer der Bücherei immer wieder vertröstet. Nachdem im Dezember 2004 die Planungsmittel für den Neubau zum wiederholten Mal aus dem städtischen Haushalt gestrichen wurden, platzte den Bürgern endgültig der Kragen. In einem „beispiellosen Vorgang“ (Süddeutsche Zeitung) trotzten engagierte Augsburger mittels eines Bürgerbegehrens der Stadt eine neue Bibliothek ab. Mit dem Auftritt von Gerhard Polt und der Biermösl-Blosn Mitte Januar 2005 startete die „Offensive für eine Neue Stadtbücherei“ und innerhalb von nur 5 Monaten wurden knapp 14.000 Unterschriften gesammelt. Im April 2007 war dann auch endlich die Grundsteinlegung für das 15-Millionen-Euro-Projekt am Ernst Reuter-Platz. Und jetzt, 2009 weiß man auch schon wann die Eröffnung ist. Alle Missverständnisse sind ausgeräumt, der OB ist involviert, der Kulturreferent weiß Bescheid – und Eröffnung ist am Freitag,  19.Juni 2009. Der Machtwechsel im Rathaus im vergangenen Jahr brachte den Zeitplan für die Bücherei ein wenig durcheinander. Die neue CSU-geführte Stadtregierung  hat dann auch gleich das vom früheren Sozialreferenten Konrad Hummel (SPD) vorgelegte Konzept eines „offenen Hauses“ teilweise wieder geändert. Nur der Stadtjugendring und das „Bündnis für Augsburg“ beziehen die neue Bücherei. Senioren- und Behindertenbeirat werden nicht einziehen. Aber vielleicht kommen die Mitglieder des Senioren- und Behindertenbeirats einfach so mal vorbei. Dann lernen sie auch das Café kennen, das von der Lehmbaugruppe betrieben wird. Die Neue Stadtbücherei soll montags bis samstags geöffnet haben</p>
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		<title>Ergebnisse des Ideenwettbewerbs Innenstadt Augsburg</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 21:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[architekturwettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[königsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[stadtbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Folge des Bürgerentscheids zum Königsplatz hat die Stadt Augsburg den städtebaulich-verkehrsplanerischen Ideenwettbewerb &#8220;Innenstadt Augsburg&#8221; ausgelobt. Gegenstand des Wettbewerbs ist ein integriertes Gesamtkonzept für Stadtraum und Mobilität in der Innenstadt. Bestandteile dieser übergeordneten Aufgabenstellung sind u.a. der geplante Umbau des Hauptbahnhofs und des Königsplatzes. Notwendig wurde dieser Wettbewerb durch die Zuspitzung des Wahlkampfes mit Hilfe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-641" style="float: right; margin-left: 8px;" title="Innenstadt Wettbewerb" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/02/innenstadt_wettbewerb_logo.jpg" alt="Innenstadt Wettbewerb" width="150" height="33" />Als Folge des Bürgerentscheids zum Königsplatz hat die Stadt Augsburg den städtebaulich-verkehrsplanerischen Ideenwettbewerb &#8220;Innenstadt Augsburg&#8221; ausgelobt. Gegenstand des Wettbewerbs ist ein integriertes Gesamtkonzept für Stadtraum und Mobilität in der Innenstadt. Bestandteile dieser übergeordneten Aufgabenstellung sind u.a. der geplante Umbau des Hauptbahnhofs und des Königsplatzes. Notwendig wurde dieser Wettbewerb durch die Zuspitzung des Wahlkampfes mit Hilfe eines Bürgerbegehrens, dass von der Augsburger CSU unterstützt worden war. Da Mittel zu verfallen drohten &#8211; und immer noch drohen &#8211; wird eigentlich keine große Änderung des ursprünglichen Konzeptes mehr erwartet. Die Straßenbahnlinie nach Friedberg wird bereits von der aktuellen CSU/ProAugsburg-Regierung in der Form, wie die vormalige Regenbogenregierung sie auch vorgeschlagen hatte, gebaut.</p>
<p>Am 04. und 05.02.2009 findet die Preisgerichtssitzung statt.<span id="more-640"></span></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-642" style="float: left; margin-right: 8px;" title="innenstadt_wettbewerb_bild" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/02/innenstadt_wettbewerb_bild.jpg" alt="innenstadt_wettbewerb_bild" width="200" height="133" />Ausstellung<br />
</strong> Vom 06.02. bis 15.02.2009 sind alle Wettbewerbsbeiträge in der Toskanischen Säulenhalle im Zeughaus (Zeugplatz 4) ausgestellt. Die Ausstellung ist täglich von 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Weil es bereits im Vorfeld zu heftigen Diskussionen kam, betonen die Ausstellungsmacher, dass die Ausstellungsdauer der Ausstellungszeit vergleichbarer Wettbewerbe entspricht. Die Räumlichkeiten in der Toskanischen Säulenhalle stehen der Bauverwaltung jedoch bis zum 28.02.2009 zur Verfügung. Bei entsprechender Resonanz kann die Ausstellung bis zu diesem Zeitpunkt verlängert werden.</p>
<p><strong>Informationsveranstaltung<br />
</strong>Im Rahmen der Ausstellung ist eine Informationsveranstaltung mit Vertretern der Jury, den Preisträgern und Herrn Stadtbaurat Merkle geplant, zu der die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Herr Prof. Dr. Franz Pesch als Mitglied des Preisgerichtes hat bereits zugesagt, weitere Mitglieder der Jury wurden angefragt. Die Veranstaltung findet am Montag, den 09.02.2009 um 19:00 Uhr ebenfalls in der Toskanischen Säulenhalle im Zeughaus (Zeugplatz 4) statt.</p>
<p><strong>Weitere Artikel zum Thema (via <em><a href="http://www.e-thieme.de/" target="_blank">e-thieme.de</a></em>):</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.e-thieme.de/?p=294" target="_blank">Tunnel-Manie in Augsburg</a></li>
<li><a href="http://www.e-thieme.de/?p=44" target="_blank">Tunnel unter dem Augsburger Königsplatz?</a></li>
<li><a href="http://www.e-thieme.de/?p=58" target="_blank">Feinstaub in Augsburg</a></li>
</ul>
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		<title>Zwangsarbeit 1939-1945: Interviews mit über 600 Zwangsarbeiter/Innen online</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 16:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[interviews]]></category>
		<category><![CDATA[nationalsozialismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Zwangsarbeit 1939-1945&#8243; bewahrt die Erinnerung an die über zwölf Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit geleistet haben. Knapp 600 ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus 26 Ländern erzählen ihre Lebensgeschichte in ausführlichen Audio- und Video-Interviews. Einen Schwerpunkt bilden die Berichte ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Mittel- und Osteuropa. Die meisten Interviews fanden in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-625" style="float: right; margin-left: 8px" title="Arbeitskarte" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/01/zwangsarbeit-archiv_anna-p-3.jpg" alt="Arbeitskarte" width="200" height="150" /><a href="http://www.zwangsarbeit-archiv.de" target="_blank">&#8220;Zwangsarbeit 1939-1945&#8243;</a> bewahrt die Erinnerung an die über zwölf Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit geleistet haben. Knapp 600 ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus 26 Ländern erzählen ihre Lebensgeschichte in ausführlichen Audio- und Video-Interviews. Einen Schwerpunkt bilden die Berichte ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Mittel- und Osteuropa. Die meisten Interviews fanden in der Ukraine (84), Polen (110) und Russland (70) statt. Etwa ein Drittel der Interviewten waren jüdische oder nichtjüdische „Sklavenarbeiter“ in Konzentrationslagern, dabei berichten 48 Roma über ihre Verfolgung. Zum Zeitpunkt der Interviews waren die Interviewten zwischen 65 und 98 Jahre alt. Die Interviews wurden digitalisiert und sind über eine Online-Plattform für Bildung und Wissenschaft verfügbar. <span id="more-624"></span></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-626" style="float: left; margin-right: 8px" title="Zwangsarbeiterin Anna P." src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2009/01/zwangsarbeit-archiv_anna-p-1.jpg" alt="Zwangsarbeiterin Anna P." width="150" height="230" />NS-Zwangsarbeit<br />
</strong>1939-1945 wurden über zwölf Millionen Menschen nach Deutschland zur Sklaven- und Zwangsarbeit deportiert. Sie arbeiteten in Konzentrationslagern, für Unternehmen, in der Landwirtschaft, in privaten Haushalten, für Kirchen und öffentliche Verwaltungen. Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Fritz Sauckel, wurde vom Nürnberger Kriegsverbrechertribunal zum Tode verurteilt und 1946 hingerichtet. Auch als Reaktion darauf verbietet Artikel 4 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen. Im Ergebnis internationaler Verhandlungen und einer breiten gesellschaftlichen Debatte in Deutschland wurde 2000 die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gegründet, die von 2001-2006 4,4 Milliarden Euro an über 1,66 Mio. Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auszahlte.</p>
<p>Das Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939–1945“ will dazu beitragen, die Erinnerung an über zwölf Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit geleistet haben, dauerhaft zu bewahren. Es will die Erfahrungen ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der internationalen Forschung zugänglich machen und für die Bildungsarbeit aufbereiten.</p>
<p>Es ist die größte internationale Sammlung von Interviews mit ehemaligen Sklaven- und Zwangsarbeitern. In den Interviews erzählen sie nicht nur von ihrer Verfolgung, sondern berichten über ihr gesamtes Leben. Für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Polen, der ehemaligen Tschechoslowakei und der ehemaligen Sowjetunion („Ostarbeiter“) war es die erste große lebensgeschichtliche Befragung. Im Unterschied zu anderen Sammlungen sind alle Interviews verschriftlicht und online zugänglich.</p>
<p>Das Projekt „Zwangsarbeit 1939-1945“ ist eine Kooperation der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ mit der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Historischen Museum. Zugang zum Portal können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Pädagogen, Journalisten und sonstige Interessierte erhalten: <a href="http://www.zwangsarbeit-archiv.de" target="_blank">www.zwangsarbeit-archiv.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer Streit um Augsburgs Maximilianstraße?</title>
		<link>http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/neuer-streit-um-augsburgs-maximilianstrase/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 09:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Belz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Maximilianstraße]]></category>
		<category><![CDATA[volker schafitel]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Interessensgemeinschaft Maximilianstraße hat sich gegründet. Mit dabei sind mehrere Hotel- und Ladenbesitzer, Anwohner, Kirchen- und Schulvertreter sowie Mitglieder von diversen Bürgeraktionen (Architekturforum, Interessengemeinschaft Katharinenviertel, Bürgeraktion Obere Stadt Augsburg, Forum Augsburg Lebenswert/Agenda 21). Gleich in der ersten Sitzung am 22.01.2009 wurden brisante  Forderungen an die Stadtregierung formuliert und mehrheitlich verabschiedet. Horst Thieme hat auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-746" style="float: left; margin-right: 8px" title="Maximilianstrasse" src="http://www.e-thieme.de/wp-content/uploads/2009/01/maximilianstrasse.jpg" alt="Maximilianstrasse" width="180" height="240" />Eine Interessensgemeinschaft Maximilianstraße hat sich gegründet. Mit dabei sind mehrere Hotel- und Ladenbesitzer, Anwohner, Kirchen- und Schulvertreter sowie Mitglieder von diversen Bürgeraktionen (<a href="http://www.architekturforum-augsburg.de/" target="_blank">Architekturforum</a>, Interessengemeinschaft Katharinenviertel, Bürgeraktion Obere Stadt Augsburg, Forum Augsburg Lebenswert/Agenda 21). Gleich in der ersten Sitzung am 22.01.2009 wurden brisante  Forderungen an die Stadtregierung formuliert und mehrheitlich verabschiedet. Horst Thieme hat auf e-thieme.de die Forderungen dokumentiert.<br />
<a href="http://www.e-thieme.de/?p=745" target="_blank"><em>Weiterlesen.</em></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Augsburg Factory</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 10:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Bommas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Creative City II: </strong>Auf Grundlage des von Karl Ganser formulierten Textes „Augsburg – Creative City“ fand am 29.07. im TIM eine Gesprächsrunde unter Beteiligung von Kulturreferent Peter Grab statt, die als Schlussstatement die Formulierung eines Rohkonzeptes beschloß, das als Grundlage für einen Antrag im Kulturausschuss im Oktober dienen soll. Unter Zugrundelegung des Papiers von Karl Ganser und der am 29.07. diskutierten Ergänzungen, Erweiterungen und Planungsideen wird von Peter Bommas ein solcher Entwurf gefertigt, der im Auguist von einer größeren Arbeitsgruppe nochmals diskutiert und endgültig überarbeitet werden soll.<br />
Hier der Konzeptvorschlag zu <strong>Augsburg Factory</strong>, der am 04.08. mit Prof. Ganser durchgesprochen wurde.<span id="more-585"></span></p>
<p><strong>Augsburg Factory</strong><br />
Die Idee ist die Etablierung eines Festes, eines öffentlichen Schau- und Aktionsraumes als „work in progress“ In den Jahren 2009 – 2011. Ein Fest, eine Schau, ein Szenario, das lokale Ressourcen mit globalen Trends verbinden und vorhandene, aber unterentwickelte oder verschüttete kreative und räumliche Potentiale vor der Folie „Industriekultur“ zur Geltung bringen soll. Industriekultur trifft creative urban cultures – Augsburg Factory! Postmoderne Popkunst von Design und Mode bis zu elektronischen Soundcollagen und theatralen Raumperformances, von Handyfilming bis HipHop-Kultur trifft auf Industriekultur der klassischen Moderne, die industrielle Revolution und ihre verbliebenen Artefakte reiben sich an künstlerischen Entwürfen fürs 21. Jahrhundert – lokale Originale stehen neben kreativen Kopien globaler Trends. Das Stichwort im Diskurs der Kulturwissenschaften dazu heißt „Glocalisation“ – lokale Aufarbeitung und Umformung globaler Prozesse. Das Projekt „Augsburg Factory“ bringt diese Entwicklung auf den Punkt und konkretisiert die Behauptung einer „creative city“.</p>
<p><strong>Diskussionsstand</strong><br />
Es besteht zwischen den etablierten Kultureinrichtungen (Theater, Museen, Kunstsammlungen), den Repräsentanten der Pop- und Alternativkultur (Kulturpark West), dem Zentrum für Migrationskultur (Interkulturelle Akademie, Kreßlesmühle) sowie den Vertretern der industriekulturellen Vorzeigeprojekte (TIM im Textilviertel, Gaswerk, Bahnpark) Einigkeit darin, dass die ursprüngliche Idee einer – wie auch immer gearteten – Verbindung von industriekulturellem Potential mit den – bisher versteckten – Ressourcen der „creative urban cultures“ und ihrer Protagonisten verfolgt werden soll. Im Vordergrund steht dabei die interessante und spannende Gestaltung des Wegs zu dem möglichen Ziel bzw. Endprodukt: ein großes, öffentlichkeitswirksames Fest, mit Alleinstellungsmerkmal in der Verbindung von historischer Industrie- und postmoderner Popkultur und unter möglicher Einbeziehung von – in einem eben solchen Suchprozeß ausgewählten &#8211; Partnerregionen oder – städten.</p>
<p>Weiterhin besteht Einigkeit darin, dass diese angestrebte Verbindung von historischer Architektur und kreativen Akteuren eine Ausdrucksform finden soll, die jenseits von feudaler, rückwärtsgewandter Feierkultur die Coolness und das Ambiente ungewöhnlicher (Industrie)Locations, die Unangepasstheit, das Querdenkende und das Visionäre künstlerischer Szeneelite mit den Erwartungen einer eher abwartend-neugierigen aber kultureller Unterhaltung abseits konventioneller Angebote durchaus aufgeschlossenen Stadtgesellschaft zusammen bringt.</p>
<p><strong>Modul 1: Laufsteg<br />
<em>Vom Scouting zum Casting<br />
</em></strong>Die beschriebene Idee eines „work in progress“ erfordert somit ein intensives, an den popkulturellen Nischen der Stadt ausgerichtetes Suchverfahren, einen Prozeß der Entdeckung und Enttarnung, was die Szene der creative cultures in der Stadt angeht. Dieses Aufspüren der interessanten, subversiven, visionären, grenzüberschreitenden Kunstformen sollte szenenah und unkonventionell erfolgen: Scouting! Es muß eine durch szenekompetente Akteure in Gang gesetzte Bestandsaufnahme stattfinden, die das vorhandene kreative Potential sichtbar macht und bei diesem Prozess des „Aufzeigens“ schon Kreativität und ihre Akteure praktisch zur Anschauung bringt. Eine Maßnahme, die das Risiko von Kitsch, Dilettantismus und des Scheiterns nicht scheut: Öffentliches Casting!</p>
<p>Die Stadt öffnet sich und gibt den Platz/Raum für eine Selbstdarstellung der kreativen Akteure und Einrichtungen, bietet eine Andockstation, bei der kreative Szene und industriekulturelles Alleinstellungsmerkmal eine attraktive Liason eingehen können. Für 2009 könnte dies räumlich und zeitlich die Eröffnungsphase des TIM und seines städtebaulichen Umfeldes in der ehemaligen AKS sein: Scouting und Casting münden 2009 in die Aktion LAUFSTEG – ein öffentlicher Schauraum im Industrieambiente. Eine Schauveranstaltung als „Markt der Möglichkeiten“, angelegt als Projekt. Auch die Neukonzeptionierung des Alten Hauptkrankenhauses durch eine stadtnahe Investorengruppe könnte in Überlegungen einbezogen werden – eine kreative Nutzung auf Zeit könnte zur Präsentation der Umnutzungspläne passen. Und nicht zuletzt ist diese Idee des „Laufstegs“ auch für die innerstädtische Maximilianstraße ein mögliches Denkmodell.</p>
<p>Vergleichbar den Modalitäten bei „3 Tage freie Räume“ oder „Rampe 3“ könnten ohne strenge Kuratierung alle aufgerufenen Kreativen den Eröffnungszeitraum des TIM für Aktionen, Ausstellungen, Installationen, Workshops, Inszenierungen etc. nutzen und für zwei Wochen „Augsburg Factory“ zeigen. Dabei sollte auch die Einbindung von ausgewählten, zum Ereignis passenden und den Diskurs um die „creative urban cultures“ vorantreibenden Aktionen und Projekte hochkultureller Partner gehören – z.B. die experimentelle, theatrale Bespielung eines Quartiers, eines industriekulturellen Raumes oder die musikalische Installation einer „Raumoper“ oder eines „Geräuschareals“. Bei beiden Ideen liegen mit konkreten Projektvorschlägen des Theaters Augsburg (Dokumentartheatergruppe mit dem Thema „Dierig-Weber“) sowie des Projektes „Mehr Musik!“ schon realitätsnahe Kooperationsmöglichkeiten vor. Parallel müsste eine Workshopstruktur – die sich an den Erfahrungen des MODULAR-Festivals 2009 orientieren könnte – installiert werden, die dem aktiven Konsum das „Do-It-Yourself“ zur Seite stellt.</p>
<p><strong>Modul 2: Das Fest<br />
<em>Vom Laufsteg zur Inszenierung<br />
</em></strong>Ausgehend von den Möglichkeiten und des Potentials dieser ersten kreativen „Leistungsschau“ lässt sich der Stellenwert von „urban cultures“ in der Stadt bestimmen, lässt sich ein Bezug zu den industriehistorischen Attraktivitäten herstellen und ein Szenario entwickeln, das in der Folge in ein echtes „Fest“ münden kann. Dieses „Fest“ weitet den Kreis der Akteure auf nationale und internationale Kreative aus, bezieht eine Tagung, ein Symposion der „creative cultures“ und Vordenker der „creative city“ in das Konzept ein und sorgt so für die nationale Reputation. Das Projekt einer mehrtägigen Schau wird formatisiert, erhält einen festeren Rahmen und wird von der lokalen und stark zufälligen Ebene auf ein nächstes Level überführt. Konstanz, Qualität, Strahlkraft und eine entwickelbare thematische Zuspitzung unter Beibehaltung eines genuinen „Szenecharmes“ machen aus dem dilatorischen Anfang eine Marke. Künstler und Künstlergruppen auf Einladungsbasis treffen auf dann kuratierte Akteure und Gruppen der lokalen Off-Szene und spezielle Projekte hochkultureller Partnereinrichtungen. Ein industriekulturelles Ensemble wird bespielt, als Raumtheater und Geräuschfeld inszeniert und möglicherweise über die Localbahn mit einem zweiten interessanten Areal verwoben. Zu fragen wäre, inwiefern dieses „Fest“ sich die Strukturen der 2010 anstehenden Landesausstellung zu Nutze machen könnte, ohne vom „feudalen“ Charakter dieses Großevents beschädigt zu werden. Ausserdem wäre wichtig die logistische, planerische Einbindung der etablierten Kulturträger, die bei dem Fest eine Plattform für sonst eher gescheute „Experimente“ erhalten. Eine inszenatorische Verdichtung popkultureller Akteure und Aktionen, ein inszenierter Dialog von subkulturellen, hochkulturellen und industriehistorischen „Erzählungen“ erfordert dann auch eine sichtbare Handschrift. Ein funktionsfähiges Kuratorium aus authentischen Akteuren, prominenten „Türöffnern“ und unkonventionell arbeitendem Vordenker/Vordenkerin – allesamt Sympathisanten dieser Symbiose aus Industrie- und Popkultur – muß als Steuerungsgruppe den Weg vom Projekt zum Fest begleiten, kommentieren und lenken. Politischer Geleitschutz muß vom Kulturreferenten und von kulturnahen Fraktionsmitgliedern geleistet werden.</p>
<p><strong>Kostenkalkulation<br />
</strong>Für 2009 und 2010 wäre an die Bereitstellung von Finanzmitteln in Höhe von jeweils ca. EUR 150.000.- zu denken, um damit die Bewerbung, Organisation und technische Durchführung des „Laufstegs“ zu bewerkstelligen. Darin enthalten wären Honorare für ein Organisationsbüro mit dem Scouting- und Castingprozess in Höhe von ca. EUR 20.000.-, Organisations- und Technikkosten in Höhe von ca. EUR 10.000.- sowie Kosten für Öffentlichkeitsarbeit in Höhe von EUR 10.000.- Dazu kämen Gesamtkosten von ca. EUR 100.000.- für die Inszenierung eines attraktiven, ungewöhnlichen „Laufstegs“.</p>
<p>Für das anvisierte Folgemodul „Fest“ müsste ein Finanzrahmen angepeilt werden, der sich an Festivals vergleichbarer Größenordnung orientieren kann und deutlich über dem ABC-Festival liegen müsste, ein Betrag von ca. EUR 800.000.- wäre nicht zu niedrig angesetzt. Der Anteil des städtischen Haushalts an diesen Kosten wird realistischer Weise bei maximal 50 – 60% liegen. Ein Modell für mögliches Sponsoring mit unverbrauchten Partnern ist zeitnah zu erstellen und den Modulen zuzuordnen.</p>
<p><strong>Zeitplan<br />
</strong>Beantragung der Vorlaufkosten für 2009 als Projektantrag im Herbst 2008. Beginn und Durchführung des Scoutingprozesses von Januar bis Mai 2009. Das Casting als Szeneschau im Rahmen der TIM-Eröffnung im Juli 2009, z.B. als „10 Tage Augsburg Factory“. Nach Auswertung dieses „Marktes“ Entscheidung für 2010 – Projekt Level II oder schon „Fest“? Diese Möglichkeit birgt mehr Chancen für eine endgültige Festetablierung in 2011, da auch der nationale/internationale Vorlauf, die Chancen für Fachtagung und Künstlereinladungen getestet werden kann. Mein Vorschlag wäre also eine zweijährige Projektphase mit Steigerungspotential, die dann 2011 in das „Fest“ mündet.</p>
<p><strong>Postscriptum</strong></p>
<ol>
<li>Mit der Entwicklung und Moderierung dieser Festivalidee einher gehen sollte auch die mit der IHK und der Regio schon besprochene Inventarisierung der kulturwirtschaftlichen Bedeutung dieser Szenerie und der Konnex zur Wirtschaftsförderung. Ein 1. Augsburger Kulturwirtschaftsbericht sollte erstellt werden und zeitgleich zur Bestandsaufnahme der Kreativszene erscheinen.</li>
<li>Parallel dazu müsste die Einbindung der aktuellen Aufarbeitung der Geschichte der Industriekultur erfolgen, die sich derzeit mit der Anbahnung eines „Industriekultur-Pfads“ schon bemerkbar macht. Bahnpark, Gaswerk und Textilviertel bieten dazu wunderbare Andockstationen für den Weg von der Wiederentdeckung der klassischen Industriemoderne zu ihren postmodernen Nutzungspotentialen. Die Akteure dieser stadt- und industriehistorischen „Werkstattarbeit“ sollten den Zugang zu den popkulturellen Aktualitätsüberlegungen ermöglicht bekommen.</li>
</ol>
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		<title>Rainer von Vielen und Kauz im S&#8217;ensemble Theater</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 13:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Bühner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Überregional]]></category>
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		<category><![CDATA[Rainer von Vielen]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Auftakt zum neuen Musik-Programm im S&#8217;ensemble Theater macht Rainer von Vielen mit seiner Band KAUZ. Die Formation tourt seit längerem äußerst erfolgreich und begeistert Presse und Publikum wo immer sie erscheint.

Für einen besonderen Abend im S&#8217;ensemble Theater präsentieren die sonst lauten Jungs aus dem Allgäu am 25. September ein seltenes Akustik-Konzert mit speziell arrangierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 8px" src="http://www.datenmatrix.de/sensemble-presse/photos/113/thb_1221131579-113.jpg" alt="" />Den Auftakt zum neuen Musik-Programm im S&#8217;ensemble Theater macht Rainer von Vielen mit seiner Band KAUZ. Die Formation tourt seit längerem äußerst erfolgreich und begeistert Presse und Publikum wo immer sie erscheint.</p>
<p><span id="more-384"></span></p>
<p>Für einen besonderen Abend im S&#8217;ensemble Theater präsentieren die sonst lauten Jungs aus dem Allgäu am 25. September ein seltenes Akustik-Konzert mit speziell arrangierten Songs.</p>
<p>Einige weitere Gigs in Bayern folgen, bevor es von Mitte Oktober bis Ende Dezember auf eine ausgiebigen Europatour mit der New Wave-Ikone Anne Clark geht.</p>
<p>Beginn ist um 20.30 Uhr (pünktlich). Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.</p>
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		<title>Fortbildung: Der Antrag für öffentliche Kulturförderung</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 15:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Thieme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[stephan bock]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft scheitern gute Projekte an schlecht oder falsch formulierten Anträgen, vor allem wenn die Geldgeber die Antrag stellende Institution nicht kennen. Es ist eine große Kunst, auf oftmals vorgegebenem knappen Raum sowohl die Ziele eines Projektes deutlich werden zu lassen. Häufiger wird die Projektumsetzung beschrieben, ohne dass deutlich wird, warum das Ganze wichtig und damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-378" style="float: right; margin-left: 8px" title="Stephan Bock" src="http://www.kulturnetzwerk-augsburg.org/wp-content/uploads/2008/09/stephanbock.jpg" alt="" />Oft scheitern gute Projekte an schlecht oder falsch formulierten Anträgen, vor allem wenn die Geldgeber die Antrag stellende Institution nicht kennen. Es ist eine große Kunst, auf oftmals vorgegebenem knappen Raum sowohl die Ziele eines Projektes deutlich werden zu lassen. Häufiger wird die Projektumsetzung beschrieben, ohne dass deutlich wird, warum das Ganze wichtig und damit förderungswürdig ist. In jedem Fördergremium müssen Menschen persönlich überzeugt werden. Wie stellt man einen Antrag? Was gilt es zu beachten?<span id="more-377"></span></p>
<p>Im <a href="http://sensemble.de/" target="_blank">S’ensemble Theater</a> in der Kulturfabrik Augsburg findet hierzu am Freitag, 24. Oktober 2008 von 10 bis 17 Uhr eine Weiterbildung von Stephan Bock statt. Der Referent saß in vielen Gremien, in denen es um die Vergabe von Fördermitteln geht und hat selbst zahlreiche Projekte mit Hilfe von Fördergeldern durchgeführt. In diesem Seminar können Sie Ihre eigenen Projekte und Vorhaben, für die Sie Fördermittel beantragen wollen, bearbeiten.</p>
<p>Weitere Informationen <a href="http://www.freie-theater-bayern.de/2008mv/24.10.Fortbildung-DerAntrag.html" target="_blank">hier</a>.</p>
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