“Gaswerk Augsburg – Standort für Kulturwirtschaft”
Allgemein, Architektur Kommentar (0)
So, oder ähnlich wird sie lauten, die Wortmarke für das Gaswerk Augsburg-Oberhausen, und stehen soll sie für einen Begriff, der mal wieder in den anglophonen Ländern, aber auch z.B. in NRW (Aachen) schon mehr als bekannt ist: Kulturwirtschaft meint alle in und für die Kultur eigenerwerblich Tätige (keine staatlichen Kulturschaffenden).
Prof. Dr. Karl Ganser, der ehemalige Chef der Internationalen Bauausstellung Emscher Park im Ruhrgebiet, ist von den Stadtwerken Augsburg beauftragt, eine Popularitätskampagne für das Gaswerk durchzuführen, da nur was bekannt ist auch verkauft werden kann. Das Spektrum der späteren Besitzer/Mieter soll sich insbesondere aus dem Bereich der Kulturwirtschaft bilden.
Anfang Oktober findet eine Woche des Gaswerks statt, in welcher die Gebäude Interessenten gezeigt wird. Dazu sollen künstlerische Arbeiten zu und mit den Räumen stattfinden, also im Wesentlichen Installationen. Es sind nun Künstler aufgerufen, sich bei den Stadtwerken Augsburg zu melden, um über eine Teilnahme zu verhandeln.
Das Gaswerk steht komplett unter Denkmalschutz, auch der große Gaskessel, und es wird versucht, soweit möglich, alles zu erhalten und umzunutzen. Die Gebäudeformen und ihre Innenräume sind architektonisch mit vom Feinsten, was Augsburg an Industriearchitektur zu bieten hat.
Christian Z. Müller am 25. 06. 2007