Johannes Kühn: Lesung und Ausstellung im Brechthaus 19. Mai 2009
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Johannes Kühn, geboren 1934 in Hasborn im Saarland, ist einer der bedeutendsten deutschen Gegenwartslyriker. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 2004 den Friedrich-Hölderlin-Preis. Bei Johannes Kühn lässt sich “… von einer neuen Art Dorfpoesie sprechen. Vielleicht sogar von jener oft beschworenen und noch öfter verlästerten “Literatur der Arbeitswelt” … Johannes Kühn … hat …in der Tiefbaufirma seines Bruders geackert, und das haftet seinen Gedichten an wie ein unabstreifbarer Erdenlehm … Verse, die … einmal nicht mit angenommener Proletenstimme sprechen … Dieser Dichter der entfremdeten Arbeit war immer ein Fremder auch unter Klassengefährten” (Peter Rühmkorf).
Begleitend zur Lesung werden Arbeiten des Malers und Graphikers Markus Gramer präsentiert, der sich seit Ende der 1980er Jahre mit der bildnerischen Umsetzung der Lyrik Johannes Kühns beschäftigt.
Termin: 19. Mai, 19 Uhr
Ort: Brechthaus, Auf dem Rain 7, 86150 Augsburg
Der Eintritt ist frei.
Horst Thieme am 15. 05. 2009