minimal movements: 16.11. / 11 Uhr im H2
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Minimalismus ist seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts Stilmerkmal in der Musik, in der Architektur, in der bildenden Kunst und sogar im Tanz. Minimalismus reduziert die Kunst auf Grundmuster. Die „minimal music“ ist gekennzeichnet durch beständig wiederholte Motive, so genannte Patterns, was exemplarisch in den Werken des Komponisten Steve Reich („piano phase“ und „New York Counterpoint“) zu hören sein wird.
In der Nachfolge vermischt sich die strenge Reduktion durch postmoderne Einflüsse, wie Jazz-Anklänge oder barocke Muster. Zur Aufführung kommen die stilistisch im Umfeld der „minimal music“ stehende Komposition „Hard Fairy“ von Graham Fitkin, sowie aktuelle Werke von Hans-Christian Dellinger und Wolfram Oettl. Quasi ein „Heimspiel“ bestreitet bei dieser Matinee im H2 das ebenfalls im Augsburger Glaspalast ansässige Dance Center No1 mit seiner Ballettcompanie und Preisträgern nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Für die Begegnung von „minimal music“ mit modernem Tanz stehen die Werke von Philip Glass („Facades“) und Michael Nyman, in seinen Ballettmusiken, sowie in Musik zu den Filmen von Peter Greenaway, „The Draughterman’s Contract“ und „Drowning by numbers“.
“minimal movements”, das ist eine Matinee am So, 16. November 2008, 11 Uhr im H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast (Amagasakiallee) mit minimal music und modernem Tanz mit der Ballettcompanie des DanceCenter No1 (Choreographie: István Németh sowie Eva Berschet, Violine; Jakob Janeschitz-Kriegel, Cello; Hans-Christian Dellinger, Saxophon; Iris Lichtinger, Wolfram Oettl, Klavier).
Horst Thieme am 12. 11. 2008