Zum Start in die beiden Augsburger Fußball-WM –Jahre
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2010 jährt sich die Aufhebung des Frauenfußball-Verbots in Deutschland zum 40. Mal. In der Ausstellung „Verlacht, verboten und gefeiert“ werden aus diesem Anlass Geschichten, Probleme und Perspektiven des Frauen- und Mädchenfußballs in Deutschland hintergründig und jenseits des Mainstreams dokumentiert.
Konzipiert haben die Schau über die Geschichte des deutschen Frauenfußballs die Autoren Dr. Jürgen Nendza und Eduard Hoffmann. Sie spannt einen chronologischen Bogen von den Anfängen des Damenfußballs im deutschen Kaiserreich um 1900 über die Gründung des ersten deutschen Damenfußball Clubs 1930 durch Lotte Specht bis hin zum erstmaligen internationalen Erfolg der Frauen-Nationalmannschaft bei der WM 2003 und in die Gegenwart.
Darüber hinaus thematisiert die Ausstellung die Rolle der Frau in Sport und Gesellschaft, insbesondere die Schwierigkeiten, Verbote und Anfeindungen, denen die Vorkämpferinnen des Frauenfußballs ausgesetzt waren.
 Die Ausstellung umfasst unter anderem 23 gerahmte Bildtafeln, neun Texttafeln sowie ein Kaffeeservices, das der DFB den deutschen Damen zum Gewinn der Europameisterschaft 1989 geschenkt hat. Ergänzt werden die Dokumente durch einen speziellen Augsburg Teil, der seinen Schwerpunkt auf das Frauenländerspiel 1957 im Augsburger Rosenaustadion setzt.
In der Ladengalerie im ehemaligen Filmpalast, Maximilianstraße 30, 9. bis 28. April, täglich von 9.30 bis 19 Uhr
Florian Pittroff am 15. 03. 2010